Filmabend am 26. August

Marienkino zeigt Gesellschaftskomödie „Extrawurst“ in besonderer Kulisse

Das Marienkino in Wismar setzt seine Veranstaltungsreihe mit der Komödie „Extrawurst“ fort. Die Besucherzahl ist auf 70 Personen begrenzt. Karten sind bereits in der Tourist-Information erhältlich.

Von Michael Kohlmann 2 Min. Lesezeit

Teilen

Der Wismarer Veranstaltungssommer wird am 26. August mit einem weiteren Abend des Marienkinos fortgesetzt. Gezeigt wird die Komödie „Extrawurst“. Die Filmvorführung verbindet modernes Kino mit der besonderen Atmosphäre rund um die historische St.-Marien-Kirche. Da lediglich 70 Plätze zur Verfügung stehen, empfiehlt sich ein frühzeitiger Kartenkauf.

Komödie über einen Streit im Verein

„Extrawurst“ erzählt von einer scheinbar einfachen Entscheidung in einem Tennisverein.

Für ein Sommerfest soll ein neuer Grill angeschafft werden. Als die Frage aufkommt, ob für ein muslimisches Vereinsmitglied ein zusätzliches Gerät notwendig sei, entwickelt sich aus der praktischen Angelegenheit ein grundsätzlicher Streit.

Vorurteile, persönliche Eitelkeiten und politische Haltungen brechen auf. Die Komödie nutzt Humor, um über Zugehörigkeit, Toleranz und gesellschaftliche Spannungen zu sprechen.

Historischer Ort schafft besondere Atmosphäre

Das Marienkino ist kein gewöhnliches Multiplexkino.

Der Veranstaltungsort verbindet Filmvorführungen mit einem der prägendsten historischen Orte Wismars. Gerade diese Verbindung macht die Reihe für Einwohner und Touristen interessant.

Kulturveranstaltungen können dazu beitragen, historische Gebäude und Plätze auch außerhalb klassischer Führungen erlebbar zu machen.

Dabei muss der besondere Charakter des Ortes respektiert werden. Technik, Bestuhlung und Besucherverkehr dürfen die Bausubstanz und das Umfeld nicht beeinträchtigen.

Nur 70 Besucher können teilnehmen

Die Zahl der Plätze ist auf 70 begrenzt.

Karten können in der Tourist-Information in der Lübschen Straße erworben werden. Restkarten werden nach Verfügbarkeit an der Abendkasse verkauft.

Reservierte Karten müssen spätestens am Vortag abgeholt werden. Wer sich erst unmittelbar vor Beginn entscheidet, kann deshalb nicht sicher mit einem freien Platz rechnen.

Weitere Filmabende sind bereits geplant

Nach „Extrawurst“ folgen weitere Termine.

Am 30. September soll „22 Bahnen“ gezeigt werden, am 28. Oktober steht „Der Salzpfad“ auf dem Programm.

Damit reicht die Reihe bis in den Herbst hinein. Sie ergänzt das kulturelle Angebot der Stadt in einer Zeit, in der viele Freiluftveranstaltungen bereits enden.

Kino kann Debatten anstoßen

„Extrawurst“ ist nicht nur leichte Unterhaltung.

Der Film greift Konflikte auf, die in Vereinen, Nachbarschaften und politischen Diskussionen tatsächlich vorkommen. Humor kann helfen, verhärtete Positionen sichtbar zu machen, ohne dass der Abend zu einer politischen Belehrung wird.

Das Marienkino zeigt damit, wie Filmkultur, Stadtgeschichte und gesellschaftliche Debatte miteinander verbunden werden können.

Quellen

  1. Hansestadt Wismar und Tourismuszentrale Wismar: Ankündigung des Marienkinos mit „Extrawurst“, veröffentlicht am 31. Juli 2026.
  2. Hansestadt Wismar: Programm und Kartenhinweise zur Veranstaltungsreihe Marienkino 2026.

Themen: KulturWismarVeranstaltungenMarienkinoExtrawurstFilmSt. MarienKinoabend

Teilen

Lesen Sie als Nächstes

Kunst und Identität einer Region Zwickau zeigt 100 Jahre Erzgebirgskunst: Mehr als 350 Werke in großer Ausstellung Ein Jahrhundert Kunstgeschichte

Ihre Meinung

Schreiben Sie uns einen Leserbrief an leserbriefe@ostdeutsche-zeitung.de. Bitte mit vollständigem Namen und Anschrift; veröffentlicht werden nur Name und Wohnort.

Meistgelesen