Die Stadt Waren will ihre Arbeit im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ auch 2027 fortsetzen. Dafür sucht sie derzeit einen gemeinnützigen zivilgesellschaftlichen Träger, der die externe Koordinierungs- und Fachstelle übernimmt.
Das Interessenbekundungsverfahren wurde Ende Juli veröffentlicht.
Die Stelle soll für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2027 vergeben werden.
Koordinierungsstelle verbindet Stadt und Zivilgesellschaft
Die externe Fachstelle übernimmt eine wichtige organisatorische Funktion.
Sie begleitet lokale Projekte, berät Vereine und Initiativen und unterstützt bei der Umsetzung der sogenannten Partnerschaft für Demokratie.
Damit liegt ein Teil der Programmarbeit bewusst außerhalb der eigentlichen Stadtverwaltung.
Programm soll Beteiligung stärken
Das Bundesprogramm verfolgt verschiedene Ziele.
Dazu gehören die Förderung demokratischer Beteiligung, ein respektvolles Zusammenleben und die Auseinandersetzung mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und demokratiefeindlichen Einstellungen.
Vor Ort werden dafür häufig kleinere Projekte, Jugendangebote oder Veranstaltungen unterstützt.
Konzept entscheidet über Vergabe
Interessierte freie Träger müssen nicht nur ihr Interesse erklären.
Sie sollen ein Konzept einreichen, das zeigt, wie die Aufgaben organisatorisch und fachlich umgesetzt werden.
Für Waren ist die Ausschreibung damit ein wichtiger Vorbereitungsschritt, damit die lokale Programmstruktur zum Jahreswechsel ohne längere Unterbrechung fortgeführt werden kann.
Quellen
Stadt Waren (Müritz) – Interessenbekundungsverfahren zur externen Koordinierungs- und Fachstelle im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ für 2027, veröffentlicht am 22. Juli 2026.