Die geplante Erneuerung der Sportanlage in Wilkau-Haßlau ist in die nächste Phase des Förderverfahrens eingetreten. Vertreter der Stadt, des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung sowie der Beratungsgesellschaft PD haben den Fördermittelantrag gemeinsam geprüft und das weitere Vorgehen besprochen.

Die Stadtverwaltung wurde bei dem Koordinierungsgespräch gebeten, das Projekt in der öffentlichen Kommunikation einheitlich zu benennen.

Der offizielle Titel lautet:

„Sanierung und Erweiterung der Sportfreianlage in Wilkau-Haßlau“

Frühere Bezeichnungen wie „Stadion der Jugend“, „Sportkomplex Sandberg“ oder „Sportanlage Am Sandberg“ sollen in der künftigen Berichterstattung nicht mehr verwendet werden.

Förderantrag wird weiter ausgearbeitet

Bei dem Gespräch wurde der Antrag für das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ erörtert und geprüft.

Die beteiligten Stellen gaben der Stadtverwaltung Hinweise zu den nächsten Schritten. Der Austausch ist Teil des formellen Verfahrens, das vor der Ausstellung eines rechtswirksamen Fördermittelbescheids abgeschlossen werden muss.

Die Stadt hatte bereits angekündigt, das Projekt im August erneut bei der zuständigen Fördermittelstelle vorzustellen. Dabei sollen die bauliche Planung und die Kostenberechnung erläutert werden.

Rund 5,1 Millionen Euro vom Bund vorgesehen

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hatte am 22. April 2026 eine Förderung von rund 5,1 Millionen Euro für das Vorhaben freigegeben.

Das geplante Gesamtvolumen liegt nach Angaben der Stadt bei rund 6,7 Millionen Euro. Die Förderzusage wurde Ende Juni symbolisch übergeben, der rechtswirksame Bescheid steht jedoch noch aus.

Vor der erfolgreichen Bewerbung hatte die Stadt bereits drei erfolglose Förderanträge gestellt.

Zwei Fußballfelder und öffentliche Angebote geplant

Die Sportfreianlage soll umfassend saniert und erweitert werden.

Nach den bislang veröffentlichten Planungen sind zwei Fußballfelder vorgesehen. Eines davon soll einen Kunstrasen erhalten. Geplant sind außerdem eine Flutlichtanlage, eine Beschallungsanlage und ein öffentlich nutzbarer Bolzplatz.

Die Anlage wird vor allem vom SV Muldental genutzt. Nach Angaben der Stadt ist inzwischen nahezu jedes fünfte Kind aus Wilkau-Haßlau Mitglied des Vereins.

Baubeginn für März 2027 angestrebt

Nach Abschluss des Förderverfahrens möchte die Stadt die weiteren Planungs- und Vergabeschritte einleiten.

Als Ziel für den ersten Spatenstich wurde der 1. März 2027 genannt. Die Fertigstellung des Gesamtprojekts ist bis 2029 vorgesehen.

Ob dieser Zeitplan eingehalten werden kann, hängt unter anderem von der abschließenden Bewilligung und dem weiteren Verlauf der Planung ab.

Offizieller Projekttitel soll Verwechslungen vermeiden

Die Stadtverwaltung bittet Medien und Öffentlichkeit darum, künftig nur noch den mit dem Bund abgestimmten Projekttitel zu verwenden.

Damit soll sichergestellt werden, dass Mitteilungen, Förderunterlagen und öffentliche Berichte eindeutig demselben Vorhaben zugeordnet werden können.

Quellen

Stadtverwaltung Wilkau-Haßlau – Mitteilung zum Koordinierungsgespräch für das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“, veröffentlicht am 4. August 2026

Stadt Wilkau-Haßlau – Mitteilung „Förderzusage symbolisch übergeben“, veröffentlicht am 4. August 2026.

Stadt Wilkau-Haßlau – Mitteilung „Sportmilliarde: Sportanlage Am Sandberg erhält Millionenförderung“, veröffentlicht am 23. April 2026.