Eines der wichtigsten Renaissancebauwerke Sachsens zeigt sich von der Elbe inzwischen wieder deutlich offener. Die umfangreichen Fassadenarbeiten an Schloss Hartenfels sind weit fortgeschritten. Ganz beendet ist die Sanierung jedoch noch nicht.
Insbesondere am Hausmannsturm wird weiter gearbeitet.
Dort ist das Ende der Fassadensanierung erst für November vorgesehen.
Neuer Kalkputz und reparierter Sandstein
Die Elbfassade erhielt mehrere Schichten neuen Kalkputz.
Fenster und Faschen wurden gestrichen, beschädigte Sandsteineinfassungen repariert.
Damit handelt es sich nicht um eine bloße optische Auffrischung.
Historische Materialien müssen so bearbeitet werden, dass der Charakter des Schlosses erhalten bleibt.
Gerüste wurden schrittweise entfernt
Der Landkreis hatte geplant, die großen Gerüste an der Elbseite bereits im Sommer Stück für Stück abzubauen.
Dadurch ist der Blick auf einen der bekanntesten Bereiche des Schlosses wieder weitgehend frei.
Im Hintergrund folgen dennoch weitere Arbeiten an Grundmauern und einzelnen Gebäudeteilen.
Denkmal ist zugleich Verwaltungs- und Tourismusstandort
Schloss Hartenfels wird nicht ausschließlich museal genutzt.
Es beherbergt Teile des Landratsamtes und ist gleichzeitig eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Torgaus.
Sanierungen müssen deshalb Denkmalschutz, öffentlichen Betrieb und Tourismus miteinander verbinden.
Mit dem Hausmannsturm bleibt diese Aufgabe noch bis in den Spätherbst sichtbar.
Quellen
Landkreis Nordsachsen – Fassadensanierung Schloss Hartenfels.