Potsdam sucht Veranstaltungen für die Interkulturelle Woche
Im September soll einen Monat lang ein vielfältiges Programm für Begegnung und gesellschaftlichen Zusammenhalt entstehen. Veranstalter können eigene Aktionen einreichen.
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Im September soll einen Monat lang ein vielfältiges Programm für Begegnung und gesellschaftlichen Zusammenhalt entstehen. Veranstalter können eigene Aktionen einreichen.
Eine geführte Radtour führt vom Neuen Palais zu mehreren Forschungs- und Hochschulstandorten. Teilnehmer erfahren, wie Wissenschaft die Entwicklung Potsdams prägt.
Das Waschhaus Potsdam bringt im September ein dichtes Programm auf mehrere Bühnen. Zu den Höhepunkten gehören Open-Air-Konzerte, politische Gespräche, interaktive Formate und bekannte Namen aus Musik und Literatur.
Potsdam stellt das Jahr 2026 besonders in das Zeichen des Films. Anlass ist unter anderem das 80-jährige Bestehen der DEFA. Das Filmmuseum zeigt zwei Ausstellungen, während Führungen durch Babelsberg und zu bekannten Drehorten die Geschichte der Filmstadt sichtbar machen.
Kinder können in der Stadt- und Landesbibliothek aus rund 300 ausgewählten Büchern wählen. Für jedes gelesene Buch und ein ausgefülltes Arbeitsblatt gibt es einen Stempel. Zum Abschluss werden erfolgreiche Teilnehmer ausgezeichnet.
Das Potsdam Museum erweitert seine Ausstellung zum Alten Markt um zwei kostenfreie Satelliten-Schauen. Historische Aufnahmen sind in den Bahnhofspassagen und in der Stadt- und Landesbibliothek zu sehen.
Frauen arbeiten häufiger in Teilzeit, übernehmen deutlich mehr Sorgearbeit und sind öfter von finanziellen Risiken betroffen. Der neue Gleichstellungsdatenreport zeigt zugleich besondere regionale Herausforderungen in Brandenburg.
Eine schwarze Waldohreule auf gelbem Grund kennzeichnet seit Jahrzehnten geschützte Landschaften. Das Naturkundemuseum Potsdam zeigt, wie aus der Idee eines engagierten Ehepaares ein bis heute bekanntes Naturschutzsymbol wurde.
Auf dem Telegrafenberg treffen historische Observatorien, außergewöhnliche Architektur und moderne Spitzenforschung aufeinander. Eine Führung am 26. Juli zeigt, wie sich das Potsdamer Gelände vom Standort einer optischen Telegrafenstation zu einem international bedeutenden Wissenschaftspark entwickelte.
Im Neuen Palais können Besucher eine der kostbarsten Raumfolgen des Friderizianischen Rokoko entdecken. Das Gästeappartement von Prinz Heinrich und Wilhelmine von Hessen-Kassel erzählt zugleich von höfischem Glanz und einem Bruder, der häufig im Schatten Friedrichs des Großen stand.
Die Stadt- und Landesbibliothek Potsdam öffnet am Sonntag nicht nur ihre Bücherregale. Zwischen Clownerie, Jonglage und einer Lesung über den Jakobsweg entsteht ein kostenloser Treffpunkt für Familien, Leser und Kulturinteressierte.
Das historische Heckentheater am Neuen Palais wird wieder zur Sommerbühne. Das Theater Poetenpack zeigt dort Anton Tschechows „Der Kirschgarten“ – ein Stück über Verlust, gesellschaftlichen Aufstieg und die Macht des Geldes.
Das Filmmuseum Potsdam blickt zum 80. Geburtstag der DEFA nicht nur auf bekannte Filmklassiker zurück. Die neue Ausstellung fragt, wie Arbeit, Liebe, Familie, Freiheit und gesellschaftliche Konflikte in den Produktionen der DDR erzählt wurden.
Potsdam ist längst viel mehr als Preußens Arkadien und die malerische Filmkulisse am Babelsberger Studio-Rand. Im Jahr 2026 schlägt das Herz der Stadt im High-Tech-Campus Golm, in exzellenten Forschungseinrichtungen und einer vibrierenden Kultur- und Kreativszene. Doch der Erfolg hat seinen Preis für den Wohnungsmarkt.
Das Potsdamer Rechenzentrum darf als Kunst- und Kreativhaus bis zum 31. Juli 2033 weitergenutzt werden. Damit ist die unmittelbar drohende Schließung zunächst abgewendet. Der politische Kompromiss löst den Grundkonflikt jedoch nicht: Die städtischen Sanierungsziele sehen weiterhin den Rückbau des DDR-Gebäudes und die Anlage eines Stadtplatzes neben dem rekonstruierten Turm der Garnisonkirche vor. Für die Kunstschaffenden beginnt damit ein siebenjähriger Wettlauf um eine dauerhafte Zukunft.