Ein Bombenblindgänger in der Adolf-Damaschke-Straße beschäftigt Oranienburg weiter. Rund um den Fundort gilt ein Sperrbereich mit 100 Metern Radius. Insgesamt 53 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen, während die Stadt den Bereich mit einer Splitterschutzwand absichern lässt.

Bombe in Adolf-Damaschke-Straße bestätigt

Wie die Stadt Oranienburg mitteilt, wurde der verdächtige Gegenstand bei systematischen Kampfmittelsucharbeiten auf einem städtischen Grundstück entdeckt.

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst bestätigte am Montag, dass es sich tatsächlich um eine Bombe handelt.

100-Meter-Sperrkreis eingerichtet

Der Sicherheitsbereich darf derzeit nicht betreten werden.

Neben Wohnhäusern liegen auch Wochenend- und Gartengrundstücke innerhalb des Sperrkreises.

Splitterschutzwand soll Sperrbereich verkleinern

Container werden rund um den Bombenfund aufgestellt, um bei einer möglichen Detonation Splitter abzufangen.

Die Stadt hofft, dass Anwohner nach der Verkleinerung des Sperrbereichs wieder in ihre Häuser zurückkehren können.

Bergung der Bombe wird vorbereitet

Stadtverwaltung und Kampfmittelbeseitigungsdienst stimmen den Zeitplan für Freilegung und Bergung gemeinsam ab.

Ein endgültiger Bergungstermin wurde in der aktuellen Mitteilung noch nicht genannt.

Quelle

Stadt Oranienburg / Kampfmittelbeseitigungsdienst Brandenburg, Mitteilung vom 10. August 2026