Nicht Könige und große Schlachten stehen hier im Mittelpunkt, sondern das Leben gewöhnlicher Menschen. Das Museum für Alltagskultur der Griesen Gegend öffnet heute Nachmittag in Hagenow und zeigt, wie sich Wohnen, Arbeiten und Leben in der Region über lange Zeiträume verändert haben.
Das Museum befindet sich in der Langen Straße 79.
Am heutigen Sonntag ist die Einrichtung von 14 bis 17 Uhr geöffnet.
Alltag wird zur historischen Quelle
Regionalgeschichte besteht nicht nur aus herausragenden Persönlichkeiten.
Werkzeuge, Möbel, Haushaltsgegenstände und handwerkliche Geräte können ebenso viel darüber erzählen, wie Menschen früher lebten.
Genau darauf konzentriert sich das Hagenower Museum.
Der Standort widmet sich dem alltäglichen Leben auf dem Land und in der Stadt in der sogenannten Griesen Gegend.
Geschichte reicht weit zurück
Das Museum wurde 1974 gegründet.
Seine Darstellung reicht nach den offiziellen Angaben von frühen historischen Spuren bis in die jüngere Vergangenheit.
Damit können Besucher Veränderungen über mehrere Generationen nachvollziehen.
Region besitzt eigene Identität
Die Bezeichnung „Griese Gegend“ gehört bis heute zur regionalen Identität rund um Hagenow.
Das Museum trägt diese Bezeichnung bewusst im Namen und macht damit deutlich, dass nicht nur die Stadt selbst, sondern auch ihr ländliches Umfeld betrachtet wird.
Museum und Synagoge lassen sich heute verbinden
Praktisch für Besucher: Auch Alte Synagoge und Hanna-Meinungen-Haus öffnen heute von 14 bis 17 Uhr.
Damit lassen sich am Nachmittag zwei unterschiedliche Seiten Hagenower Geschichte miteinander verbinden.
Das Museum erzählt regionale Alltagsgeschichte, während das Synagogenensemble einen besonderen Schwerpunkt auf jüdisches Leben und dessen Verfolgung legt.
Quellen
Museum Hagenow – Museum für Alltagskultur der Griesen Gegend Tourismusverband Mecklenburg-Schwerin – Museum Hagenow