Der Landkreis Dahme-Spreewald verschärft die Maßnahmen gegen die Amerikanische Faulbrut. Nachdem weitere Fälle bestätigt wurden, sind inzwischen sieben Bienenstandorte mit 40 Völkern in zwei Sperrbezirken betroffen. Zusätzlich hat das Veterinäramt ein größeres Untersuchungsgebiet festgelegt.

109 Bienenstände müssen untersucht werden

Wie der Landkreis am 11. August mitteilt, umfasst das Untersuchungsgebiet 109 registrierte Bienenstandorte mit insgesamt 410 Völkern.

Betroffene Imker müssen bis zum 30. August Proben entnehmen und untersuchen lassen.

Norden des Landkreises besonders im Blick

Der zuständige Dezernent verweist darauf, dass gerade der Norden des Dahme-Spreewald-Kreises gute Bedingungen für Imkerei und Wanderbienen bietet.

Königs Wusterhausen liegt in diesem nördlichen Teil des Landkreises; Imker sollten deshalb die amtliche Abgrenzung des Untersuchungsgebietes prüfen.

Krankheit ist für Menschen ungefährlich

Die Amerikanische Faulbrut befällt ausschließlich die Bienenbrut.

Honig und andere Bienenprodukte können nach Angaben des Veterinäramtes weiterhin ohne gesundheitliche Gefahr für Menschen verzehrt werden.

Quelle

Landkreis Dahme-Spreewald / Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz, Mitteilung vom 11. August 2026