Besucher des Malzhauses müssen sich vorerst auf verkürzte Öffnungszeiten einstellen. Seit dem 14. Juli können die ständige Ausstellung zur Kamenzer Stadtgeschichte und der Sonderausstellungsbereich nur noch von Donnerstag bis Sonntag besucht werden. Als Grund nennt die Stadt die angespannte Personalsituation im Museum der Westlausitz.
Vier Öffnungstage pro Woche
Die Ausstellungen sind donnerstags, freitags, sonnabends und sonntags jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
Der reguläre Zugang erfolgt über die Pulsnitzer Straße 16. Führungen können weiterhin auf Anfrage vereinbart werden. Wie lange die Einschränkungen gelten, ist bislang nicht bekannt.
Angela Hampel zeigt Malerei und Grafik
Von der Einschränkung betroffen ist auch die neue Sonderausstellung mit Arbeiten von Angela Hampel.
Die Schau zeigt einen Querschnitt durch die Figurenwelten, Techniken, Themen und Materialien der Künstlerin. Sie wurde Ende Juli eröffnet und soll bis in den Herbst hinein im Malzhaus zu sehen sein.
Personalsituation wird zum Kulturproblem
Weniger Öffnungstage bedeuten nicht nur Einschränkungen für Touristen. Auch Schulklassen, Einwohner und Tagesgäste müssen ihre Besuche genauer planen.
Museen benötigen Aufsichtskräfte, Fachpersonal, Verwaltung und technische Betreuung. Können Stellen nicht besetzt werden oder fallen Beschäftigte länger aus, lassen sich Öffnungszeiten häufig nicht vollständig aufrechterhalten.
Dauerhafte Lösung bleibt offen
Die Stadt hat bislang keinen Termin genannt, zu dem das Malzhaus wieder zum früheren Betrieb zurückkehren kann.
Entscheidend wird sein, ob die Personalsituation stabilisiert werden kann. Bis dahin sollten Besucher die aktuellen Öffnungszeiten vor der Anfahrt prüfen.
Quellen
- Amtsblatt der Lessingstadt Kamenz, Ausgabe vom 11. Juli 2026.
- Stadt Kamenz: Veranstaltungskalender und Sonderausstellung Angela Hampel.