An der Thüringer Verwaltungsschule in Gotha sind 38 Absolventinnen und Absolventen des mittleren nichttechnischen Verwaltungsdienstes feierlich verabschiedet worden.
Kommunalstaatssekretär Andreas Bausewein überreichte den Nachwuchskräften ihre Prüfungszeugnisse. Nach erfolgreichem Abschluss dürfen sie die Berufsbezeichnung Verwaltungswirt führen.
24 gehen zum Land, 14 in Kommunen
Von den 38 Absolventinnen und Absolventen werden künftig:
- 24 in der Thüringer Landesverwaltung arbeiten,
- 14 eine Tätigkeit in Kommunalverwaltungen aufnehmen.
Damit erhalten sowohl Landesbehörden als auch Städte, Gemeinden und Landkreise neue Fachkräfte.
Bausewein betonte bei der Übergabe, eine leistungsfähige Verwaltung sei auf engagierte und gut ausgebildete Mitarbeiter angewiesen. Die Absolventen würden künftig dazu beitragen, dass staatliche und kommunale Einrichtungen für die Bürger verlässlich funktionieren.
Zwei Jahre Ausbildung
Der Vorbereitungsdienst dauerte zwei Jahre. Die Nachwuchskräfte absolvierten dabei rund 1.500 Unterrichtsstunden sowie praktische Ausbildungsphasen in ihren jeweiligen Behörden.
Die Ausbildung verbindet theoretischen Unterricht mit praktischer Arbeit. Vermittelt werden die fachlichen Grundlagen für spätere Aufgaben in der öffentlichen Verwaltung.
Fünf Prüflinge bestanden nicht
Im Jahr 2024 hatten insgesamt 45 Beamtenanwärterinnen und Beamtenanwärter den Vorbereitungsdienst begonnen.
Von ihnen traten 44 zur Laufbahnprüfung an. Fünf bestanden die Prüfung nicht. Bei einer weiteren Person steht die Anerkennung des Abschlusses noch aus.
Der aktuelle Abschlussjahrgang soll helfen, den Personalbedarf in Thüringens Verwaltungen zu decken. Besonders Kommunen stehen vielerorts vor der Aufgabe, altersbedingt ausscheidende Beschäftigte zu ersetzen und zugleich steigende Anforderungen an Verwaltung und Bürgerservice zu bewältigen.
Quelle
Presseinformation des Thüringer Ministeriums für Inneres, Kommunales und Landesentwicklung vom 30. Juli 2026.