Görlitz wird Ende August zum Ausgangspunkt einer kulturellen Reise durch die gesamte Lausitz. Mit der Eröffnung des Festivals rückt die Stadt in den Mittelpunkt eines Programms, das bekannte Künstler, außergewöhnliche Spielorte und regionale Geschichten zusammenführt.
Eröffnung am 25. August
Die siebte Ausgabe des Lausitz Festivals beginnt am 25. August in Görlitz. Erstmals soll im Rahmen der Eröffnung ein eigener Kunstpreis vergeben werden.
Bis zum 13. September sind Veranstaltungen in sächsischen und brandenburgischen Orten geplant. Dazu gehören unter anderem Cottbus, Bautzen, Zittau, Weißwasser und Hoyerswerda.
Theater, Konzerte und Literatur
Das Programm umfasst Schauspiel, Musik, Tanz, Lesungen und spartenübergreifende Produktionen. Zahlreiche Aufführungen werden speziell für ihre jeweiligen Spielorte entwickelt.
Zu den angekündigten Künstlern gehören Corinna Harfouch und Götz Schubert. Sie wirken an einer Produktion von Shakespeares „Hamlet“ mit.
Weniger Geld vom Bund
Das Festival muss nach veröffentlichten Angaben mit einer geringeren Bundesförderung auskommen. Trotzdem soll das Programm weiterhin zahlreiche Orte und Kultursparten umfassen.
Für Görlitz bietet die Eröffnung die Möglichkeit, sich einem überregionalen Publikum als Kulturstadt zu präsentieren.
Kultur soll die Lausitz verbinden
Das Festival versteht die Lausitz nicht nur als geografische Region, sondern als gemeinsamen Kulturraum. Deutsche, sorbische und grenzüberschreitende Perspektiven sollen nebeneinander sichtbar werden.
Quellen
• Lausitz Festival: Programm der siebten Festivalausgabe, 2026