4.600 Quadratmeter Wald in Genthin abgebrannt – Polizei ermittelt zur Ursache

Ein Feuer hat sich im Bereich der Genthiner Hasenholztrift auf einer größeren Waldfläche ausgebreitet. Die Feuerwehr konnte die Flammen eindämmen und verhindern, dass weitere Teile des Gebietes erfasst wurden.

Feuerwehr und Polizei waren am Montagnachmittag gegen 14.18 Uhr alarmiert worden. Als die Polizeibeamten eintrafen, liefen die Löscharbeiten bereits.

Nach den ersten Feststellungen hatte das Feuer eine Fläche von rund 4.600 Quadratmetern erfasst. Das entspricht knapp zwei Dritteln eines gewöhnlichen Fußballfeldes.

Sechs Feuerwehrfahrzeuge im Einsatz

Die Feuerwehr rückte mit sechs Fahrzeugen und insgesamt 21 Einsatzkräften an.

Die Kameradinnen und Kameraden konzentrierten sich darauf, die weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Besonders bei trockener Vegetation können sich Flammen in Wald- und Unterholzflächen schnell ausweiten.

Den Einsatzkräften gelang es schließlich, den Brand vollständig zu löschen. Angaben zu verletzten Personen liegen nicht vor.

Schaden im höheren vierstelligen Bereich

Der entstandene Sachschaden wird vorläufig auf einen höheren vierstelligen Betrag geschätzt.

Welche Bäume und anderen Pflanzen durch das Feuer zerstört oder dauerhaft geschädigt wurden, ist noch nicht abschließend bekannt. Auch mögliche Schäden für Tiere und deren Lebensräume lassen sich unmittelbar nach einem Waldbrand häufig nur schwer beziffern.

Neben den sichtbaren Brandspuren können Glut und Hitze außerdem Wurzeln und tiefere Bodenschichten beschädigen.

Brandursache bleibt ungeklärt

Wie das Feuer entstand, konnte am Einsatzort zunächst nicht festgestellt werden.

Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Dabei wird geprüft, ob ein technischer Defekt, fahrlässiges Verhalten oder eine vorsätzliche Brandlegung für das Feuer verantwortlich sein könnte.

Bis zum Abschluss der Ermittlungen sind Aussagen über einen möglichen Verursacher nicht möglich.

Trockenheit erhöht Gefahr in Wäldern

Hohe Temperaturen und trockene Vegetation können das Risiko von Wald- und Flächenbränden deutlich erhöhen.

Bereits weggeworfene Zigaretten, heiße Fahrzeugteile oder offenes Feuer können trockene Gräser und Waldböden entzünden. Besucher sollten deshalb Zufahrten für Einsatzfahrzeuge freihalten und Rauchentwicklungen unverzüglich melden.

Auch nach einem vermeintlich gelöschten Feuer können sich Glutnester erneut entzünden. Betroffene Flächen müssen deshalb häufig über einen längeren Zeitraum kontrolliert werden.

Quellen

– Meetingpoint Jerichower Land: „Rund 4.600 Quadratmeter Fläche von Flammen erfasst“, veröffentlicht am 5. August 2026 um 15.05 Uhr. Meetingpoint JL

– Polizeirevier Jerichower Land: Angaben zum Brand, zur Einsatzstärke und zu den Ermittlungen zur Ursache, veröffentlicht am 5. August 2026.