Bitterfeld-Wolfen nutzt die diesjährige Stadtradeln-Kampagne nicht nur für Klimaschutz und Bewegung. Die während der Aktion aufgezeichneten Strecken sollen anonymisiert ausgewertet und anschließend für die kommunale Verkehrsplanung verwendet werden.

Die Aktion läuft vom 29. August bis 18. September.

App zeichnet gefahrene Wege auf

Teilnehmer können ihre Strecken per GPS mit der Stadtradeln-App erfassen.

Die gefahrenen Kilometer werden dem jeweiligen Team und der Stadt gutgeschrieben. Gleichzeitig entstehen anonymisierte Informationen darüber, auf welchen Strecken besonders viel Radverkehr stattfindet.

Damit bekommt die Verwaltung Daten, die klassische punktuelle Verkehrszählungen ergänzen können.

Gefahrenstellen direkt melden

Zusätzlich steht während des Aktionszeitraums die Plattform RADar! zur Verfügung.

Radfahrer können dort problematische Stellen markieren, beschreiben und an die zuständigen Stellen weiterleiten.

Das können beispielsweise schlechte Fahrbahnoberflächen, unübersichtliche Kreuzungen oder fehlende Verbindungen sein.

Radverkehr wird dadurch messbarer

Viele kommunale Diskussionen über Radwege basieren auf Erfahrungen einzelner Nutzer.

Digitale Bewegungsdaten können diese Einschätzungen ergänzen und zeigen, wo tatsächlich besonders viele Menschen unterwegs sind.

Damit könnte das Stadtradeln langfristig einen konkreten Einfluss auf Investitionsentscheidungen im Bitterfeld-Wolfener Radverkehr haben.

Quellen

Stadt Bitterfeld-Wolfen – Stadtradeln 2026 vom 29. August bis 18. September.

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