Bergens Feuerwehr ist weit mehr als eine gelegentlich alarmierte ehrenamtliche Einheit. Im Jahr 2025 mussten die Einsatzkräfte insgesamt 257 Mal ausrücken. Rechnerisch entspricht das nahezu fünf Alarmierungen pro Woche.

Die Zahl wurde bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Ende Februar vorgestellt.

Neben Bränden gehören inzwischen zahlreiche technische Hilfeleistungen und weitere Notfälle zum Einsatzspektrum.

Aufgabenfeld hat sich stark erweitert

Die klassische Brandbekämpfung ist nur noch ein Teil der Feuerwehrarbeit.

Einsatzkräfte werden unter anderem bei Verkehrsunfällen, technischen Hilfeleistungen, Unwettern und Gefahrenlagen benötigt.

Hinzu kommen Brandmeldeanlagen und Unterstützungsleistungen für andere Rettungskräfte.

Belastung trifft Ehrenamtliche

Die hohe Zahl ist besonders bemerkenswert, weil die Feuerwehr auf ehrenamtlichem Engagement basiert.

Viele Mitglieder gehen regulären Berufen nach und müssen bei Alarmierung Arbeit, Freizeit oder Nachtruhe unterbrechen.

Damit steigen mit der Einsatzhäufigkeit auch die Anforderungen an Arbeitgeber und Familien der Feuerwehrleute.

Nachwuchs bleibt entscheidend

Die Bergener Feuerwehr betreibt deshalb auch Jugendarbeit.

Langfristig können nur ausreichend neue Mitglieder sicherstellen, dass die Wehr trotz steigender Anforderungen einsatzfähig bleibt.

Die Stadt selbst bezeichnet die Feuerwehr als festen Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens.

Für eine Inselstadt mit starkem Tourismus, dichtem Straßenverkehr und saisonal deutlich mehr Menschen ist ihre Einsatzfähigkeit von besonderer Bedeutung.

Quellen

Freiwillige Feuerwehr Stadt Bergen auf Rügen – Jahresbilanz 2025.

Stadt Bergen auf Rügen – Freiwillige Feuerwehr.