Bei einem Gebäudebrand auf dem Land entscheidet nicht nur die Zahl der Feuerwehrfahrzeuge darüber, wie schnell gelöscht werden kann. Ebenso wichtig ist ausreichend Wasser. Arnstadt plant deshalb 2026 neue Löschwasserentnahmestellen in Schmerfeld, Branchewinda und Reinsfeld.
Pro Standort werden rund 85.000 Euro kalkuliert.
Insgesamt etwa 255.000 Euro
Werden alle drei geplanten Anlagen zu den angesetzten Kosten realisiert, ergibt sich ein Gesamtvolumen von rund 255.000 Euro.
Für Schmerfeld ist bereits ein Tiefbauunternehmen benannt. Die übrigen Maßnahmen befanden sich nach Angaben der Stadt noch in der Ausschreibung.
Löschwasser muss vor Ort verfügbar sein
Feuerwehrfahrzeuge führen zwar Wasser mit.
Bei größeren oder langwierigen Bränden reicht der Tankinhalt jedoch nicht aus. Dann muss kontinuierlich Nachschub aus Hydranten, Behältern oder anderen geeigneten Entnahmestellen bereitgestellt werden.
In ländlichen Gebieten können große Entfernungen zwischen geeigneten Wasserquellen zu einem Problem werden.
Investition gehört zum Katastrophenschutz
Die Stadt ordnet die neuen Entnahmestellen ausdrücklich dem Katastrophenschutz zu.
Damit geht es nicht nur um einzelne mögliche Gebäudebrände.
Auch Vegetations- oder größere Flächenbrände können erhebliche Mengen Wasser erfordern.
Trockenheit erhöht Bedeutung
Sommerliche Trockenperioden haben in den vergangenen Jahren gezeigt, wie schnell sich Brände auf Feldern oder in Vegetationsflächen ausbreiten können.
Eine stabile Löschwasserversorgung in den Ortsteilen ist deshalb grundlegende Infrastruktur – ähnlich wie Feuerwehrgerätehäuser oder Einsatzfahrzeuge.
Quellen
Stadt Arnstadt – Bauprogramm 2026, Löschwasserentnahmestellen in Schmerfeld, Branchewinda und Reinsfeld.
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