Der Spremberger Landschaftspark Georgenberg soll in den kommenden Jahren umfassend modernisiert und aufgewertet werden. Bürgermeisterin Christine Herntier hat dafür einen Fördermittelbescheid über knapp 3,9 Millionen Euro erhalten.

Brandenburgs Infrastrukturminister Robert Crumbach überreichte den symbolischen Scheck am 7. Oktober im Bereich des Seemannpavillons und des Kupferschalenbrunnens.

Mit dem Geld sollen zwei größere Bauabschnitte umgesetzt werden. Die Gesamtkosten dafür liegen bei rund fünf Millionen Euro.

2,9 Millionen Euro aus europäischem Fonds

Die Förderung setzt sich aus rund 2,9 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und einer weiteren Million Euro aus dem Stadtentwicklungsfonds zusammen.

Damit sollen zunächst der erste und der vierte Bauabschnitt der geplanten Aufwertung finanziert werden.

Der erste Bauabschnitt reicht von der Bastion bis einschließlich zum Springbrunnen und soll zwischen Juni 2027 und Mai 2028 umgesetzt werden.

Seemannpavillon und Springbrunnen werden saniert

Geplant ist unter anderem die Sanierung der Bastion. Dort soll zusätzlich eine Rampe entstehen.

Auch der Seemannpavillon wird saniert. Der Springbrunnen soll ebenfalls erneuert und durch interaktive Nebelanlagen ergänzt werden.

Weitere Maßnahmen betreffen die Wege, Wiesen- und Rasenflächen sowie die Bepflanzung mit zusätzlichen Bäumen und Sträuchern.

Außerdem sind neue Bänke, Papierkörbe und Beleuchtung vorgesehen.

Mobile Gastronomie soll Platz bekommen

Ein Teil des Parks soll künftig auch für mobile gastronomische Angebote genutzt werden können.

Damit will die Stadt die Aufenthaltsqualität im Georgenberg verbessern und den Landschaftspark stärker als Freizeit- und Erholungsraum entwickeln.

Festplatz bekommt Sport- und Freizeitangebote

Der vierte Bauabschnitt betrifft den Festplatz und die Verbindung zum Stadtpark.

Zwischen März 2028 und Juni 2029 soll dort eine neue Hangtreppe entstehen. Im Hangbereich sind Terrassen mit Sport- und Ruhemöglichkeiten geplant.

Dazu gehören unter anderem Calisthenics-Geräte sowie zusätzliche Sitzbereiche.

Rollerstrecke, Bolzplatz und Basketball geplant

Auch der Festplatz selbst soll teilweise umgestaltet werden.

Vorgesehen ist eine Roller- und Fahrradübungsstrecke. Hinzu kommen ein Bolzplatz mit Basketballmöglichkeit, neue Pergolen im Bereich des Spielplatzes sowie weitere Bäume und Sitzgelegenheiten.

Die weiteren Bauabschnitte zwei und drei werden über Mittel für kommunale Modellvorhaben in Strukturwandelregionen finanziert.

Sie betreffen unter anderem den Bereich vom Staudenbeet bis zur Deutschen Kriegsgräberstätte sowie die Treppenanlagen an der Bahnhofstraße.