Sechs Künstler präsentieren ab dem 6. September neue Werke im Schloss Sondershausen. Sie treten in einen Dialog mit Objekten aus dem Museumsdepot, die eigens für die Ausstellung ausgewählt wurden.

Die Künstlerkooperative KK24 hat für die Schau historische Sammlungsstücke untersucht und daraus eigene Arbeiten entwickelt. Die Ausstellung stellt diese Werke den ursprünglichen Museumsobjekten gegenüber.

Besucher können dadurch Verbindungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart entdecken. Zugleich sollen vertraute Gegenstände neue Bedeutungen erhalten und unterschiedliche Lesarten ermöglichen.

Sechs Künstler entwickeln neue Perspektiven

An der Sonderausstellung beteiligen sich Fred Böhme, Angela-Katrin Böhme, Nicole Threbank, Ines Buff, Uwe Katzmann und Regina Jeznita. Ihre Arbeiten decken ein breites Spektrum künstlerischer Ausdrucksformen ab.

Zu sehen sind Collagen, Gemälde, Federzeichnungen und Fotografien. Künstlerische Objekte und Installationen ergänzen die Präsentation.

Die einzelnen Räume widmen sich unterschiedlichen Themen. Dazu zählen die Spuren der Natur und der Erdgeschichte sowie der Mensch in seinem Alltag und seiner Kultur. Weitere Arbeiten setzen sich mit Konflikten, Ideologien, Bewegung und gesellschaftlichem Wandel auseinander.

Historische Objekte treffen auf moderne Kunst

Das Ausstellungskonzept behandelt die historischen Sammlungsstücke nicht nur als Begleitmaterial. Sie stehen den zeitgenössischen Arbeiten gleichberechtigt gegenüber.

Die Künstler haben Formen, Geschichten und Bedeutungen ausgewählter Depotobjekte aufgegriffen. Daraus entstanden neue Werke, die auf ihre historischen Vorbilder reagieren oder bewusste Kontraste schaffen.

Die Gegenüberstellung soll Besucher zum genauen Hinsehen und Vergleichen anregen. Eigene Beobachtungen und persönliche Interpretationen gehören ausdrücklich zum Konzept der Schau.

Vernissage beginnt im Blauen Saal

Die Ausstellung wird am Sonntag, 6. September 2026, um 14 Uhr eröffnet. Die Vernissage findet im Blauen Saal des Schlosses Sondershausen statt.

Musiker der Gruppe „Zweiter Aufguss“ gestalten die Eröffnung musikalisch. Kunstinteressierte können dabei auch erste Einblicke in die unterschiedlichen Arbeitsweisen der beteiligten Künstler erhalten.

Die Sonderausstellung „GEGENÜBER“ läuft bis zum 25. Oktober 2026. Sie ist in der Galerie des Schlosses Sondershausen zu sehen.

Quelle: Stadtverwaltung Sondershausen, Pressemitteilung vom 24. August 2026