Die freie Kulturszene in Magdeburg kann jetzt Projekte für das kommende Jahr zur Förderung anmelden. Anträge sind bis zum 30. September möglich, sofern die Vorhaben nichtkommerziell ausgerichtet sind und ohne städtische Hilfe nur eingeschränkt umgesetzt werden könnten.
Wie die Landeshauptstadt mitteilt, richtet sich die Förderung an Vereine, einzelne Kulturschaffende, Künstler und Gruppen. Die Antragstellung erfolgt inzwischen überwiegend digital.
Breites Spektrum förderfähig
Unterstützt werden können öffentliche Ausstellungen, Konzerte, Lesungen und Theateraufführungen.
Auch Vorträge, Kurse und Workshops kommen infrage. Die Förderrichtlinie umfasst unter anderem bildende Kunst, darstellende Kunst, Musik, Literatur, Heimatpflege, Kinder- und Jugendkultur sowie Stadtteil- und soziokulturelle Projekte.
Damit kann die Förderung sowohl klassische Kulturveranstalter als auch kleinere Initiativen erreichen.
Bereits begonnene Projekte fallen heraus
Die Stadt setzt allerdings klare Grenzen.
Vorhaben dürfen zum Zeitpunkt der Antragstellung noch nicht begonnen haben. Projekte, deren alleiniger Zweck in der Herstellung von Büchern, Broschüren, CDs oder vergleichbaren Publikationen besteht, sind ebenfalls ausgeschlossen.
Haushalt entscheidet mit
Eine Bewilligung steht zudem unter Haushaltsvorbehalt.
Selbst ein fachlich förderfähiges Projekt besitzt deshalb noch keine Garantie auf finanzielle Unterstützung. Entscheidend bleibt, welche Mittel im Magdeburger Haushalt 2027 tatsächlich zur Verfügung stehen.
Die Anträge können über das kommunale Förderportal eingereicht werden. Das Kulturförderteam bietet nach vorheriger Anmeldung auch persönliche Beratung an.
Quelle:
Landeshauptstadt Magdeburg, Team Kulturförderung, Mitteilung vom 10. August 2026.