Lokales

Deutschlands zweitgrößter Frachtflughafen bleibt Jobmotor und Lärmkonflikt zugleich

Leipzigs Frachtflughafen wächst – doch der Preis sind Zehntausende Nachtflüge

Der Flughafen Leipzig/Halle gehört mit rund 1,4 Millionen Tonnen Luftfracht jährlich zu den wichtigsten Logistikstandorten Europas. Mehr als 12.000 Menschen arbeiten bei den rund 120 Unternehmen am Airport. Doch ein großer Teil des Frachtverkehrs findet nachts statt. Allein 2025 wurden 36.289 nächtliche Frachtflüge gezählt. Besonders umstritten sind Hunderte Leerflüge sowie der weitere Ausbau des DHL-Bereichs.

Kommunale Wohnungsgesellschaft setzt trotz hoher Baukosten auf Neubau

Leipzigs Mieten steigen um 25 Prozent: Reichen 2.000 neue LWB-Wohnungen gegen die Wohnungsnot?

Die Angebotsmieten in Leipzig sind seit 2022 um rund 25 Prozent gestiegen. Gleichzeitig will die kommunale LWB bis 2035 mehr als 2.000 neue Wohnungen errichten, über die Hälfte davon mit Mietpreisbindung. Doch Leipzig wächst schneller, als bezahlbarer Wohnraum entsteht. Neubaukosten von mehr als 13 Euro je Quadratmeter zeigen, wie schwer es inzwischen ist, ohne öffentliche Förderung günstige Wohnungen zu bauen.

Mietpreisbremse bleibt bis Ende 2027 – doch günstiger Wohnraum wird weiterhin knapp

Jenas Mieten steigen weiter: Warum selbst Normalverdiener kaum noch eine Wohnung finden

Jena gehört zu den teuersten Wohnungsmärkten Ostdeutschlands. Angebotsmieten liegen 2026 je nach Auswertung im Durchschnitt bereits bei rund zehn bis 13 Euro pro Quadratmeter – in begehrten Lagen teilweise deutlich höher. Die Mietpreisbremse wurde deshalb bis Ende 2027 verlängert. Doch ohne mehr Sozialwohnungen, schnellere Bauverfahren und eine stärkere Nutzung kommunaler Flächen wird sie das Grundproblem nicht lösen.

Thüringens zweitgrößtes Hochschulbauprojekt verändert die Innenstadt

207 Millionen Euro für Jenas neuen Uni-Campus: Der Inselplatz steht vor der Fertigstellung

Am Inselplatz entsteht für mehr als 207 Millionen Euro ein neuer Campus der Friedrich-Schiller-Universität. Informatik, Mathematik, Psychologie, Bibliothek und Rechenzentrum werden an einem zentralen Standort zusammengeführt. Die letzten Gebäude sollen nach bisherigem Zeitplan bis Mitte 2026 fertiggestellt werden. Für Jena ist das Projekt ein wissenschaftlicher Gewinn – doch Verkehr, Baukosten und die tatsächliche Öffnung des Quartiers bleiben entscheidende Fragen.

Kommunaler Großvermieter ändert seine Strategie in der Neustadt

Keine Abrissbirne bis 2029: Warum Hoyerswerda seine Plattenbauwohnungen plötzlich wieder braucht

Jahrzehntelang stand Hoyerswerda wie kaum eine andere ostdeutsche Stadt für Bevölkerungsschwund und den Abriss ganzer Wohnblöcke. Nun setzt die kommunale Wohnungsgesellschaft die Abrissbirne für mindestens drei Jahre aus. Der Leerstand ist auf 7,8 Prozent gesunken, rund 500 freie Wohnungen sollen im Bestand bleiben. Neue Fachkräfte, veränderte Wohnansprüche und hohe Neubaukosten zwingen die Stadt zum Umdenken.

Kommunaler Großvermieter ändert seine Strategie in der Neustadt

Keine Abrissbirne bis 2029: Warum Hoyerswerda seine Plattenbauwohnungen plötzlich wieder braucht

Jahrzehntelang stand Hoyerswerda wie kaum eine andere ostdeutsche Stadt für Bevölkerungsschwund und den Abriss ganzer Wohnblöcke. Nun setzt die kommunale Wohnungsgesellschaft die Abrissbirne für mindestens drei Jahre aus. Der Leerstand ist auf 7,8 Prozent gesunken, rund 500 freie Wohnungen sollen im Bestand bleiben. Neue Fachkräfte, veränderte Wohnansprüche und hohe Neubaukosten zwingen die Stadt zum Umdenken.

Neubau zwischen Alt- und Neustadt setzt auf Solarstrom, Infrarotheizung und feste Wohnkosten

Elf Millionen Euro für 32 Wohnungen: Helios-Quartier soll Hoyerswerdas Wohnungsmarkt verändern

An der Schwarzen Elster entsteht mit dem Helios-Quartier eines der ungewöhnlichsten Wohnprojekte Hoyerswerdas. Zwei Neubauten sollen 32 moderne Wohnungen, Photovoltaikanlagen, elektrische Heizungen und eine monatliche Pauschalmiete ohne klassische Nebenkostenabrechnung verbinden. Rund elf Millionen Euro investiert die Wohnungsgenossenschaft LebensRäume. Anfang 2028 sollen die ersten Bewohner einziehen.

Westufer wird mit Mole, Aussichtspunkt und neuer Infrastruktur grundlegend umgebaut

29 Millionen Euro für den Scheibe-See: Hoyerswerdas Stadtstrand bleibt 2026 trotzdem geschlossen

Am Scheibe-See entsteht eines der größten Tourismusprojekte Hoyerswerdas. Rund 29 Millionen Euro sollen in Strand, Promenade, Mole, Bootsanleger, Funktionsgebäude und eine weithin sichtbare Landmarke fließen. Für Badegäste hat der Ausbau zunächst eine bittere Folge: Der Strand am Westufer bleibt während der gesamten Saison 2026 geschlossen. Frühestens 2027 soll aus dem ehemaligen Tagebausee ein vollwertiger Stadtsee werden.

Energetische Modernisierung soll in fünf Bauabschnitten erfolgen

18,5 Millionen Euro für die Lausitzhalle: Hoyerswerdas Kulturhaus wird ab 2027 zur Großbaustelle

Nach jahrelanger Planung soll die umfassende Sanierung der Lausitzhalle 2027 beginnen. Mehr als 18,5 Millionen Euro stehen aus Strukturwandelmitteln bereit. In fünf Bauabschnitten sollen Gebäudehülle, Technik und Energieverbrauch verbessert werden. Gleichzeitig muss der Veranstaltungsbetrieb möglichst aufrechterhalten werden. Für Hoyerswerda geht es um weit mehr als ein Kulturgebäude: Die Lausitzhalle ist einer der wichtigsten öffentlichen Orte der Stadt.

Ersatzneubauten an Holzplatz und Rennbahnkreuz dauern bis Anfang 2027

Halles Hochstraße wird zur Dauerbaustelle: Sechs Brücken müssen komplett neu gebaut werden

Die Hochstraße über den Holzplatz und das Rennbahnkreuz bleibt eines der größten Verkehrsprojekte Halles. Insgesamt sechs Brückenbauwerke werden vollständig ersetzt. Der Verkehr muss während der Arbeiten auf verengten Fahrbahnen weiterlaufen, während die Straße unter den Holzplatz-Brücken langfristig gesperrt bleibt. Rund 12,3 Millionen Euro sind für die Ersatzneubauten vorgesehen.

Kunsthochschule zeigt Arbeiten aus zwei Semestern an zahlreichen Orten der Stadt

Halle wird zur Kunststadt: Burg Giebichenstein öffnet Ateliers und Werkstätten

Am 18. und 19. Juli 2026 öffnet die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle ihre Ateliers, Werkstätten und Seminarräume. Studierende präsentieren Arbeiten aus Kunst und Design, darunter aktuelle Diplom-, Bachelor- und Masterprojekte. Bereits am Freitag beginnt das Wochenende mit einer großen Modenschau im Sparkassen-Eisdom. Der Eintritt zur Jahresausstellung ist frei.

Landesverwaltungsamt gibt Investitionsprogramm frei

Pelikane zum Greifen nah: Bergzoo Halle eröffnet neue begehbare Anlage

Halles Nachtragshaushalt 2026 ist rechtskräftig und kann vollzogen werden. Damit erhält die Stadt Zugriff auf rund 116,5 Millionen Euro aus dem Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität. Noch 2026 sollen erste Planungen für das Stadthaus und mehrere Sportanlagen beginnen. Weitere Millionen sind für Feuerwehrgebäude, Verkehrsprojekte, Digitalisierung und Veranstaltungsorte vorgesehen. Das Geld ist eine große Chance – löst Halles strukturelle Haushaltsprobleme aber nicht.

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Pelikane zum Greifen nah: Bergzoo Halle eröffnet neue begehbare Anlage

Nach monatelangen Bauarbeiten hat der Bergzoo Halle seine neue begehbare Pelikananlage eröffnet. Besucher können die auffälligen Wasservögel nun ohne trennende Sichtbarriere aus nächster Nähe beobachten. Das ungewöhnliche Erlebnis soll den Zoo attraktiver machen – verlangt von Gästen aber zugleich Ruhe, Rücksicht und Respekt vor den Tieren.

Rathausstraße wird grundlegend für die Wärmewende umgebaut

Fernwärmebaustelle am Marktplatz: Halles Innenstadt bleibt bis 2027 eingeschränkt

Zwischen Marktplatz und Hansering entsteht ein neuer Fernwärmeabschnitt. Dafür werden zugleich Trinkwasser-, Abwasser-, Gas-, Strom- und Datenleitungen neu geordnet. Der erste Bauabschnitt sperrt den Zugang zur Rathausstraße noch bis Ende Juli 2026, die Gesamtarbeiten sollen voraussichtlich bis Ende Juni 2027 dauern. Für Händler, Anwohner und Besucher wird die Baustelle zur Geduldsprobe.

Rohrleitungsarbeiten in Trotha und Sennewitz dauern länger

Halles Trinkwasser kommt weiter aus der Elbaue: Das ändert sich für Haushalte bis Ende Juli

Halle wird voraussichtlich bis Ende Juli 2026 verstärkt mit Trinkwasser aus der Elbaue bei Torgau versorgt. Grund sind zusätzliche Arbeiten an einer wichtigen Leitung im Bereich Trotha und Sennewitz. Die Versorgung bleibt laut Stadtwerken sicher. Allerdings steigt die Wasserhärte auf bis zu 13 Grad deutscher Härte, und vereinzelt können harmlose Trübungen auftreten.

Halles größter Verkehrsknoten steht vor einem historischen Umbau

70 Millionen Euro für den Riebeckplatz: Wie das Zukunftszentrum Halle verändern soll

Bis 2032 soll am Riebeckplatz das Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation entstehen. Zuvor muss Halle das Baufeld freimachen, Brücken abreißen und die Volkmannstraße verlegen. Dafür stehen 70 Millionen Euro von Stadt und Land bereit. Das Projekt kann Halles östliches Eingangstor grundlegend aufwerten – birgt aber erhebliche Verkehrs-, Kosten- und Terminrisiken.

Mehr als 200 Auftritte verwandeln die Europastadt in eine große Freilichtbühne

30 Jahre ViaThea: Warum Görlitz sein Straßentheaterfestival dringend braucht

Seit drei Jahrzehnten bringt ViaThea internationales Straßentheater nach Görlitz und Zgorzelec. Zur Jubiläumsausgabe vom 2. bis 4. Juli 2026 bespielten Künstler erneut Plätze, Parks und Straßen auf beiden Seiten der Neiße. Das Festival schafft Begegnung, belebt die Innenstadt und stärkt den Tourismus – bleibt aber auf Förderer, Helfer und ein offenes Publikum angewiesen.

Oberbürgermeister sucht Unterstützung im Bundestag und in der polnischen Botschaft

Görlitz macht Druck in Berlin: Warum die Bahnstrecke nach Dresden endlich elektrifiziert werden muss

Görlitz’ Oberbürgermeister Octavian Ursu hat am 7. Juli 2026 in Berlin für die Interessen der Grenzstadt geworben. Im Mittelpunkt stand erneut die seit Jahren geforderte Elektrifizierung der Bahnstrecke Görlitz–Dresden. Auch die Zusammenarbeit mit Polen und die Zukunft der Europastadt wurden angesprochen. Für Görlitz geht es dabei nicht um ein Prestigeprojekt, sondern um Erreichbarkeit, Wirtschaftskraft und die Anbindung einer ganzen Region.

Jugendstil-Denkmal wird zum modernen Kongress- und Konzerthaus

Görlitzer Stadthalle soll 2029 wieder öffnen: Mehr als 50 Millionen Euro für das Jahrhundertprojekt

Nach mehr als 20 Jahren ohne regulären Betrieb wird die Görlitzer Stadthalle grundlegend saniert. Mehr als 50 Millionen Euro fließen in das historische Gebäude und einen modernen Anbau. Ab 2029 sollen wieder Konzerte, Tagungen und internationale Begegnungen stattfinden. Doch bis dahin bleiben Kosten, Zeitplan und die wirtschaftliche Nutzung entscheidende Herausforderungen.

Erinnerungswoche verbindet Familiengeschichten über Kontinente hinweg

143 Nachfahren kehren nach Görlitz zurück: Wie eine Stadt ihre jüdischen Familien wiederfindet

Zur dritten Jewish Remembrance Week kamen 143 Nachfahren ehemaliger Görlitzer Jüdinnen und Juden aus aller Welt in die Stadt ihrer Vorfahren. Neue Stolpersteine, Begegnungen, Ausstellungen und ein Dokumentarfilm machten sichtbar, wie stark jüdisches Leben Görlitz einst prägte. Die Gedenkwoche zeigt zugleich, dass Erinnerung mehr sein muss als ein jährliches Ritual.

Grenzüberschreitende Energieversorgung geht in die Bauphase

195-Millionen-Euro-Projekt verbindet Görlitz und Zgorzelec: Fernwärme soll Grenzen überwinden

Görlitz und Zgorzelec verbinden ihre Fernwärmenetze und wollen die Wärmeversorgung bis 2030 vollständig auf erneuerbare Energien umstellen. Das Projekt „United Heat“ kostet rund 195 Millionen Euro, umfasst etwa zwölf Kilometer neue Leitungen und soll jährlich bis zu 50.000 Tonnen Kohlendioxid einsparen. Für die Europastadt ist es eine historische Chance – aber auch ein finanzielles und technisches Großrisiko.

Millionenprojekt für einen barrierefreien Nahverkehr

Acht neue Straßenbahnen für Görlitz: Stadler soll Tatra-Wagen bis 2028 ablösen

Görlitz bestellt acht neue Niederflurstraßenbahnen vom Typ TINA bei Stadler. Die 30 Meter langen Fahrzeuge sollen bis 2028 geliefert werden und schrittweise die jahrzehntealten Tatra-Bahnen ersetzen. Für Fahrgäste bedeutet das mehr Barrierefreiheit und Komfort. Für die Stadt beginnt zugleich ein kostspieliger Umbau von Haltestellen, Gleisen und Betriebstechnik.

Neuer Behördenstandort soll Wege und Wartezeiten verkürzen

Geras Ordnungsamt zieht in die Innenstadt: Diese Anliegen werden jetzt in der De-Smit-Straße bearbeitet

Das Geraer Ordnungsamt hat wichtige Arbeitsbereiche vom Handwerkerhof in die De-Smit-Straße 18 verlegt. Dort befinden sich nun unter anderem Fundbüro, Gewerbeamt, Hunderegister sowie Jagd-, Waffen- und Fischereibehörde. Die zentrale Lage soll den Bürgerservice verbessern. Entscheidend wird jedoch sein, ob Termine, Erreichbarkeit und Bearbeitungszeiten tatsächlich bürgerfreundlicher werden.

Jugendliche gestalten neue Freizeitfläche mit

Gera. Das Kultur- und Kongresszentrum gehört seit mehr als vier Jahrzehnten zu den prägenden Gebäuden der Geraer Innenstadt. Konzerte, Shows, Kongresse, Messen, Abschlussfeiern und politische Veranstaltungen haben das Haus zu einem festen Bestandteil des städtischen Lebens gemacht. Nun beginnt für

Auf rund 2.200 Quadratmetern soll im Brütetal eine neue Skate- und Bewegungsanlage für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene entstehen. Geplant sind ein großer Skatepark, ein Pumptrack für jüngere Kinder, Tischtennis und barrierearme Angebote bis hin zum Rollstuhl-Skaten. Ein erster Beteiligungsworkshop hat dafür nun die wichtigsten Leitlinien gesetzt.