Die Kunsthalle Kühlungsborn veranstaltet vom 21. bis 29. August das Internationale Gitarrenfestival. Sechs Konzertabende zeigen unterschiedliche Spielweisen und Besetzungen, während jeder Auftritt nach dem veröffentlichten Programm um 20 Uhr beginnt.

Den Auftakt gestalten Lulo Reinhardt und Yuliya Lonskaya am 21. August. Einen Tag später folgt Volker Luft, am 23. August tritt Ladislav Pazdera auf. Nach einer Pause geht es am 27. August mit Arne Jansen und Stephan Braun weiter. Valeria Galimova spielt am 28. August, bevor Abi Wallenstein und Martin Friedenstab das Festival am 29. August beschließen.

Programm überschreitet Genregrenzen

Die Reihe reicht von klassisch geprägter Gitarre über Gypsy-, Folk- und Jazz-Einflüsse bis zum Blues. Damit wird das Instrument nicht auf eine einzige Tradition reduziert. Solistische Abende wechseln mit Duoformaten, in denen Gitarre mit weiterer Gitarre, Cello oder Mundharmonika in einen musikalischen Dialog tritt.

Das Festival gehört seit der Eröffnung der Kunsthalle 1991 regelmäßig zum Veranstaltungskonzept. Die 2026 veröffentlichten Termine verteilen sich über neun Tage. Wer mehrere Konzerte besuchen möchte, sollte Tickets und Verfügbarkeit für jeden Abend einzeln prüfen; ein Festivalzeitraum ist nicht automatisch eine Dauerkarte.

Kunsthalle setzt konzentrierten Rahmen

Ein Saalkonzert macht leise Anschläge, Klangfarben und dynamische Unterschiede hörbar. Dazu gehört ein ruhiges Publikum. Telefone sollten ausgeschaltet oder lautlos gestellt werden, und Aufnahmen sind nur erlaubt, wenn Veranstalter und Künstler zustimmen. Spätes Betreten kann den Ablauf stören.

Die Kunsthalle befindet sich in der Ostseeallee 48. Angaben zu Kartenpreisen, Ermäßigungen, Einlass und Barrierefreiheit sollten direkt dort kontrolliert werden. Bei ausverkauften Veranstaltungen ist eine spontane Abendkasse nicht verlässlich.

Ein mehrtägiges Festival erlaubt Vergleiche, ohne die Musiker gegeneinander auszuspielen. Unterschiedliche Instrumente, Repertoires und kulturelle Hintergründe zeigen, wie wandelbar die Gitarre ist. Besucher können einzelne Favoriten auswählen oder die Dramaturgie der gesamten Reihe verfolgen. Verbindlich bleiben die aktuellen Hinweise der Kunsthalle, falls Besetzung oder Ablauf kurzfristig geändert werden müssen.

Für die Kunsthalle ist die Reihe zugleich ein Teil kontinuierlicher Kulturarbeit außerhalb eines einmaligen Großereignisses. Planung, Künstlerkontakte, Technik und Kartenverkauf verbinden sich zu einem Programm, das verschiedene Publikumsgruppen anspricht. Wer noch wenig Erfahrung mit Gitarrenmusik hat, kann anhand der Ankündigungen einen passenden Einstieg wählen. Vorwissen ist nicht erforderlich; aufmerksames Hören reicht aus, um Unterschiede in Besetzung, Anschlag und musikalischer Sprache wahrzunehmen.

Quellen

Kunsthalle Kühlungsborn: „Festivals in der Kunsthalle Kühlungsborn“; Kunsthalle Kühlungsborn: „Veranstaltungen“