Operette mit neuem Schwung
Am Samstag, 10. Oktober, kehrt die Operette „Messeschlager Gisela“ von Gerd Natschinski auf die Bühne des Großen Hauses im Staatstheater Cottbus zurück. Beginn ist um 19.30 Uhr.
Gespielt wird die Fassung von Axel Ranisch. Inszeniert wurde das Stück von Musical-Spezialistin Katja Wolff, die die Geschichte mit frischem Tempo zwischen Operette und Musical ansiedelt.
Im Mittelpunkt steht ein Kleidungsentwurf, der auf einer Modemesse in Leipzig für Aufsehen sorgt. Während der Leiter des VEB Berliner Chic sein eigenes Modell präsentieren will, sorgen ein verliebter Journalist, einige Tricks und die Initiative der Angestellten dafür, dass schließlich Giselas Entwurf groß herauskommt.
Humor mit satirischen Seitenhieben
Das Stück verbindet Nostalgie mit Themen, die bis heute aktuell wirken. Neben der Geschichte um Mode und Karriere geht es auch um fragwürdige Qualifikationen von Führungskräften, die Förderung junger Talente und den Umgang mit gesellschaftlichen Veränderungen.
Damit bleibt „Messeschlager Gisela“ mehr als nur ein musikalischer Rückblick auf vergangene Zeiten.
Weitere Vorstellungen bis Januar
Nach der Vorstellung am 10. Oktober folgen weitere Termine am 22. Oktober, 6. November, 21. November, 15. Dezember und 29. Dezember. Eine weitere Aufführung ist für den 3. Januar 2027 geplant.
Karten sind über den Besucherservice des Staatstheaters Cottbus erhältlich.