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36 Jahre nach dem Ende der kommunistischen Diktatur

Ungarn öffnet Geheimdienstakten: Bis zu 60.000 Namen öffentlich

Ungarn macht erstmals umfangreiche Akten seiner früheren Staatssicherheit öffentlich zugänglich. Seit dem 4. November können Bürger in einer Online-Datenbank nach Zehntausenden Namen suchen. Die Regierung von Ministerpräsident Péter Magyar will damit die Verstrickungen des kommunistischen Geheimdienstapparats aufarbeiten. Historiker warnen allerdings davor, jeden registrierten Menschen als Spitzel einzustufen.