Wirtschaft aus Dresden

Konsequenz aus schwerem Rollsteig-Unfall

Kaufland will Dresdens Otto-Dix-Center übernehmen und grundlegend sanieren

Seit Februar steht das Otto-Dix-Center in Dresden-Strehlen weitgehend still. Nun will Kaufland nicht länger auf den bisherigen Eigentümer warten: Der Handelskonzern plant die Übernahme des gesamten Einkaufszentrums und eine umfassende Modernisierung. Damit sollen 75 Arbeitsplätze, die übrigen Geschäfte und ein wichtiger Versorgungsstandort im Dresdner Südosten gerettet werden.

Kasernen, Musterungszentren und neue Logistikstandorte

Vier Milliarden Euro für die Bundeswehr im Osten: Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen werden zu strategischen Militärstandorten

Die Bundeswehr will bis 2035 rund vier Milliarden Euro in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen investieren. Der größte Anteil entfällt auf Sachsen. Allein in Bernsdorf-Straßgräbchen entsteht für rund 700 Millionen Euro ein neuer Standort mit etwa 800 Dienstposten. Für den Osten bedeutet der Ausbau mehr Sicherheit und neue Arbeitsplätze – aber auch eine gewaltige Aufgabe für Kommunen, Bauwirtschaft und Infrastruktur.

Sachsens Chipindustrie wächst gegen den Bundestrend

Fünf Milliarden Euro und 1.000 neue Jobs: Dresden wird zum industriellen Kraftzentrum Europas

Während traditionelle Industriebetriebe Stellen abbauen oder um ihre Zukunft kämpfen, eröffnet Infineon in Dresden eine der modernsten Halbleiterfabriken der Welt. Die neue „Smart Power Fab“ verdoppelt die Produktionskapazität des Unternehmens am Standort und schafft rund 1.000 direkte Arbeitsplätze. Auch Zulieferer wachsen. Doch der Erfolg hat seinen Preis: Der Staat steuert etwa eine Milliarde Euro bei, Fachkräfte werden knapp und Dresden muss den Ausbau von Wohnungen, Verkehr, Energie und Was