Butterbrief

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OST-DNA: Handwerk, Backkultur & Weltruhm aus Sachsen

Das weiße Gold der Weihnachtszeit: Wie Dresden mit dem Christstollen ein weltweites Back-Denkmal schuf

Puderzuckerweiß eingehüllt, saftig im Anschnitt und vollgepackt mit Rosinen, Mandeln, Zitronat und echter Butter: Der Dresdner Christstollen ist der unangefochtene König auf den festlichen Kaffeetafeln der Welt. Doch der Weg zum heutigen Luxusgebäck war steinig. Im Mittelalter war der Stollen ein mageres Fastengebäck aus Mehl, Wasser und Hefe. Erst der päpstliche „Butterbrief“ von 1491 erlaubte den sächsischen Bäckern die Verwendung edler Butter. Wie August der Starke 1730 mit einem Riesenstolle

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