Lokales

Neue Feuerwehrstruktur ab 1. August

Wittenberg bekommt eine Berufsfeuerwehr: Warum die Stadt beim Schutz ihrer Bürger nicht länger sparen darf

Wittenberg wandelt seine hauptamtliche Wachbereitschaft zum 1. August 2026 in eine Berufsfeuerwehr um. Ein 341 Seiten starkes Gutachten warnt, dass der Brandschutz mit den bisherigen Strukturen langfristig nicht mehr zuverlässig gewährleistet werden kann. Die Entscheidung kostet zusätzliches Geld – ist angesichts von Industrieanlagen, Welterbestätten und sinkender Verfügbarkeit freiwilliger Einsatzkräfte aber notwendig.

Wittenberg

Großprojekt zwischen Altlasten und Aufbruch

Landesgartenschau Wittenberg 2028: Aus der belasteten Kuhlache soll ein neuer Uferpark für die Stadt werden

Die Landesgartenschau Wittenberg findet vom 13. April bis 31. Oktober 2028 statt. Ihr Herzstück wird die frühere Industriefläche Kuhlache. Dort sollen Altlasten beseitigt, Betonflächen entsiegelt und ein dauerhafter Uferpark geschaffen werden. Nach der Verschiebung um ein Jahr muss die Stadt nun beweisen, dass Termine, Kosten und langfristiger Nutzen stimmen.

Wittenberg

Großbaustelle beginnt am 20. Juli

Weimar baut Humboldtstraße bis 2028 um: Vollsperrungen, neuer Kreisverkehr und Streit um fehlende Fördermittel

Weimar startet den grundhaften Ausbau der Humboldtstraße. Ein neuer Kreisverkehr, erneuerte Leitungen, barrierefreie Haltestellen und zusätzliche Wege sollen die wichtige Verkehrsachse verbessern. Doch Anwohner und Pendler müssen bis 2028 mit Sperrungen rechnen – und den ersten Bauabschnitt bezahlt die Stadt vollständig aus eigener Tasche.

Weimar

CDU übernimmt Führung der Landeshauptstadt

Machtwechsel im Schweriner Rathaus: Was der neue Oberbürgermeister Sebastian Ehlers jetzt liefern muss

Sebastian Ehlers hat sein Amt als neuer Oberbürgermeister von Schwerin angetreten. Der gebürtige Schweriner übernimmt eine Stadt mit hohen Schulden, sozialen Gegensätzen und einer angeschlagenen Wirtschaftsbasis. Nun zählen keine Wahlkampfversprechen mehr: Schwerin braucht Ordnung, Investitionen und eine Verwaltung, die wieder für Bürger und Unternehmen arbeitet.

Schwerin

Streit um Artenschutz und Tierhaltung

Nach dem Tod von Giraffe Kato: Zoo Schwerin weist Peta-Forderung nach Ende der Haltung zurück

Nach dem Tod des jungen Giraffenbullen Kato fordert Peta das Ende der Giraffenhaltung im Zoo Schwerin. Der Zoo widerspricht entschieden und verweist auf seine moderne Anlage, engmaschige tiermedizinische Betreuung und internationale Artenschutzarbeit. Der tragische Verlust eines Tieres darf nicht zum Vorwand werden, eine wichtige ostdeutsche Einrichtung pauschal abzuwerten.

Schwerin

Landeshauptstadt unter wachsendem Finanzdruck

Schwerin erhält 12,5 Millionen Euro – doch steigende Sozialkosten reißen das nächste Haushaltsloch

Mecklenburg-Vorpommern unterstützt Schwerin mit rund 12,5 Millionen Euro. Neun Millionen Euro dienen der Haushaltskonsolidierung, weitere 3,49 Millionen sollen Investitionen ermöglichen. Dennoch bleibt die Finanzlage angespannt: Vor allem Sozial-, Jugendhilfe- und Personalkosten wachsen schneller als die Einnahmen. Die Stadt braucht nicht nur neue Hilfspakete, sondern eine dauerhafte Entlastung durch Bund und Land.

Schwerin

Gefährliche Altlasten in Nord- und Ostsee

Rostock wird nationales Zentrum gegen Weltkriegsmunition: Neue Bundesbehörde bringt Verantwortung und Chancen in den Osten

In Rostock nimmt das neue Bundeskompetenzzentrum zur Bergung von Weltkriegsmunition seine Arbeit auf. Rund 1,6 Millionen Tonnen Altmunition liegen in deutschen Meeresgebieten. Für die Hansestadt ist die Standortentscheidung eine große Chance – nun müssen daraus dauerhafte Arbeitsplätze, Forschung und maritime Wertschöpfung im Osten entstehen.

Rostock

Neuer Stadtteil an der Unterwarnow

WarnowQuartier in Rostock: Baustart für 1.000 neue Wohnungen

Nach jahrelanger Planung beginnt in Rostock die Erschließung des WarnowQuartiers. Auf einem 21 Hektar großen Areal sollen rund 1.000 Wohnungen, neue Arbeitsplätze und soziale Einrichtungen entstehen. Die ersten Bewohner werden allerdings voraussichtlich erst 2031 einziehen.

Rostock

Geplanter Campus in Waldstadt Süd und neues Schulzentrum in Golm sollen nicht mehr gebaut werden

Potsdam streicht zwei große Schulneubauten: Sinkende Schülerzahlen verändern die Stadtplanung

Potsdam vollzieht eine überraschende Kehrtwende in der Schulplanung. Der lange vorbereitete Schulcampus in Waldstadt Süd und ein weiteres Schulzentrum in Golm werden nach aktuellen Prognosen nicht mehr benötigt. Die Stadt verweist auf künftig sinkende Schülerzahlen und die angespannte Haushaltslage. Damit entfallen zwei kostspielige Neubauvorhaben – doch Eltern und Stadtteile brauchen Klarheit, ob die vorhandenen Schulen den Bedarf tatsächlich dauerhaft auffangen können.

Potsdam

700.000 Euro für neue Fahrbahn und Radstreifen – zugleich fallen Parkplätze weg

Potsdams Baustellensommer beginnt: Großbeerenstraße wird sechs Wochen zum Nadelöhr

Seit dem 13. Juli wird die Großbeerenstraße zwischen Friesenstraße und Horstweg grundlegend instand gesetzt. Sechs Wochen lang gelten Einbahnstraßenregelungen, Busumleitungen und eingeschränkte Grundstückszufahrten. Potsdam nutzt die Sommerferien bewusst für zahlreiche parallele Verkehrsprojekte. Doch ausgerechnet Straßenbahnfahrgäste sollen teilweise auf Busse ausweichen, die selbst im Baustellenverkehr stehen.

Potsdam

Brandenburgs erste kommunale Abgabe auf To-go-Verpackungen wird um drei Monate verschoben

50 Cent für den Einwegbecher: Potsdams Verpackungssteuer startet nach heftigem Protest erst im Oktober

Potsdam führt zum 1. Oktober 2026 eine Verpackungssteuer auf Einwegbecher, Schalen, Teller und Besteck ein. Ursprünglich sollte die Abgabe bereits im Juli starten. Nach massiver Kritik aus Gastronomie, Handwerk und Wirtschaft gewährte die Stadt drei Monate Aufschub. Einwegverpackungen werden dadurch deutlich teurer – gleichzeitig soll ein stadtweites Mehrwegsystem aufgebaut werden.

Potsdam

Neue Zeitplanung verschiebt den vollständigen Ausbau der Tramlinie 96 bis Mitte 2035

Straßenbahn nach Krampnitz kommt Jahre später: Potsdams neuer Stadtteil wächst schneller als sein Nahverkehr

Potsdam baut in Krampnitz einen neuen Stadtteil mit Wohnungen, Schulen und Arbeitsplätzen. Die versprochene Straßenbahnanbindung lässt jedoch deutlich länger auf sich warten. Der zweigleisige Ausbau bis zum Campus Jungfernsee soll erst 2030 fertig werden, Krampnitz-West 2032 erreicht sein und die Endstation an der Schule Fahrland Mitte 2035 folgen. Bis dahin muss ein leistungsfähiges Bussystem verhindern, dass der wachsende Norden im Autoverkehr erstickt.

Potsdam

Stadt und ProPotsdam verschärfen Mieterschutz und versprechen zusätzlichen kommunalen Wohnungsbau

1.000 neue Wohnungen und strengere Mietenbremse: Kann Potsdams Wohnungsplan den Preisanstieg stoppen?

Potsdam reagiert auf steigende Mieten und einen der angespanntesten Wohnungsmärkte Brandenburgs. Mit dem „Potsdam-Plan 3000+“ soll die kommunale ProPotsdam mehr als 1.000 zusätzliche Wohnungen bauen. Jede zweite davon soll eine Mietpreis- und Belegungsbindung erhalten. Gleichzeitig werden Mieterhöhungen im Bestand stärker begrenzt. Der Plan ist ehrgeizig – doch bis 2032 entstehen im Durchschnitt kaum 170 Wohnungen pro Jahr.

Potsdam

Personalmangel beschleunigt das Aus für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am St. Josefs-Krankenhaus

Geburtsstation plötzlich geschlossen: Potsdam verliert seinen zweiten Kreißsaal

Nicht erst zum 1. August, sondern bereits seit dem 10. Juli 2026 bietet das St. Josefs-Krankenhaus in Potsdam keine Geburtshilfe und Gynäkologie mehr an. Als Grund nennt die Klinik akuten Personalmangel, der eine sichere Versorgung unmöglich mache. Damit bleibt in der wachsenden Landeshauptstadt nur noch der Kreißsaal des Klinikums Ernst von Bergmann. Auch die einzige Babyklappe Brandenburgs wurde geschlossen.

Potsdam

Kommunale und genossenschaftliche Vermieter investieren in Neubau, energetische Sanierung und bezahlbares Wohnen

Millionenoffensive für Neubrandenburgs Wohnungsmarkt: Hunderte Wohnungen werden gebaut und modernisiert

Neubrandenburgs große Wohnungsunternehmen investieren 2026 kräftig in Neubau und Modernisierung. In der Oststadt entstehen neue geförderte Wohnungen, weitere Gebäude werden energetisch saniert, mit Balkonen ausgestattet oder altersgerechter umgebaut. Allein die Neuwoba plant Investitionen von rund 30 Millionen Euro. Doch hohe Baukosten, auslaufende Mietbindungen und der wachsende Bedarf an barrierearmen Wohnungen stellen die Stadt vor schwierige Entscheidungen.

Neubrandenburg

Nach rund 30 Jahren Betrieb muss die Sport- und Veranstaltungshalle grundlegend modernisiert werden

Bis zu 53 Millionen Euro für das Jahnsportforum: Neubrandenburgs größte Sporthalle droht sonst die Sperrung

Das Jahnsportforum ist Heimat des Spitzen- und Nachwuchssports, Austragungsort großer Wettkämpfe und eine der wichtigsten Veranstaltungshallen Mecklenburg-Vorpommerns. Doch Brandschutz, Technik und Gebäudeteile sind sanierungsbedürftig. Je nach Projektumfang werden Kosten von rund 44 bis 53 Millionen Euro genannt. Ohne rechtzeitige Modernisierung könnte der Halle langfristig sogar eine Sperrung drohen.

Neubrandenburg

Straßen, Gehwege und Leitungen werden erneuert – weiterer Bauabschnitt erst nach geplanten Neubauten

Neue Großbaustelle in Neubrandenburgs Innenstadt: Poststraße bleibt jahrelang im Umbau

Seit März 2026 werden die Poststraße und Teile der Markgrafenstraße in Neubrandenburg grundlegend erneuert. Neben Fahrbahn und Gehwegen betrifft das Projekt auch unterirdische Leitungen und die künftige Bebauung des Quartiers. Der zweite Bauabschnitt soll deshalb voraussichtlich erst ab 2029 folgen. Für Händler, Anwohner und Besucher bedeutet das eine lange Phase zwischen Baustelle, Hochbau und weiterer Straßensanierung.

Neubrandenburg

Mehr Grün, bessere Umstiege und ein würdiger Eingang zur Vier-Tore-Stadt

Neubrandenburg baut sein neues Stadttor: Bahnhofsvorplatz soll bis 2028 komplett umgestaltet werden

Der Bahnhofsvorplatz gehört zu den wichtigsten, aber bislang wenig einladenden Orten Neubrandenburgs. Zwischen 2026 und 2028 soll das Areal grundlegend umgestaltet werden. Geplant sind klarere Wege, mehr Aufenthaltsqualität, zusätzliche Begrünung sowie bessere Verbindungen zwischen Bahn, Bus, Fahrrad und Innenstadt. Das Projekt kann Neubrandenburgs nördliches Stadtzentrum deutlich aufwerten – vorausgesetzt, Finanzierung und Zeitplan halten.

Neubrandenburg

30 Millionen Euro für neue Notaufnahme: Neubrandenburg baut seine medizinische Schaltzentrale aus

30 Millionen Euro für neue Notaufnahme: Neubrandenburg baut seine medizinische Schaltzentrale aus

Nach jahrelanger Vorbereitung beginnt am Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum Neubrandenburg der Ausbau der Zentralen Notaufnahme. Das Land Mecklenburg-Vorpommern stellt dafür 30 Millionen Euro bereit. Das Projekt soll Patientenströme besser ordnen, Diagnostik beschleunigen und die Versorgung schwer erkrankter Menschen verbessern. Für Neubrandenburg geht es dabei um weit mehr als einen Klinikumbau: Das Haus ist das wichtigste medizinische Zentrum einer großflächigen ländlichen Region.

Neubrandenburg

Bau der westlichen Straßenbahntrasse erreicht an der Albert-Vater-Straße einen entscheidenden Abschnitt

Neue Straßenbahn für 44.000 Magdeburger: Großprojekt überquert jetzt die B1

Magdeburg baut an einer zweiten Nord-Süd-Verbindung für die Straßenbahn. Seit Juni 2026 entsteht die Querung der stark befahrenen Bundesstraße 1 an der Albert-Vater-Straße. Rund 44.000 Einwohner sollen ab 2028 eine direkte Straßenbahnanbindung erhalten. Bis dahin müssen Autofahrer, Busfahrgäste und Anwohner mit erheblichen Einschränkungen rechnen.

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