Beim Familiennachzug zeigt sich ein bemerkenswerter politischer Widerspruch
Die SPD kritisiert jetzt die Regeln, die sie selbst beschlossen hat
Die SPD beklagt, dass beim ausgesetzten Familiennachzug für subsidiär Schutzberechtigte nur sehr wenige Härtefälle anerkannt werden. Das Problem: Die Partei hat die zweijährige Aussetzung selbst mit beschlossen. Wer eine restriktive Regel einführt, kann sich ein Jahr später nicht glaubwürdig darüber empören, dass sie restriktiv wirkt.