Sachsen

Kommunale Wohnungsgesellschaft setzt trotz hoher Baukosten auf Neubau

Leipzigs Mieten steigen um 25 Prozent: Reichen 2.000 neue LWB-Wohnungen gegen die Wohnungsnot?

Die Angebotsmieten in Leipzig sind seit 2022 um rund 25 Prozent gestiegen. Gleichzeitig will die kommunale LWB bis 2035 mehr als 2.000 neue Wohnungen errichten, über die Hälfte davon mit Mietpreisbindung. Doch Leipzig wächst schneller, als bezahlbarer Wohnraum entsteht. Neubaukosten von mehr als 13 Euro je Quadratmeter zeigen, wie schwer es inzwischen ist, ohne öffentliche Förderung günstige Wohnungen zu bauen.

Leipzig

Marode B2-Verbindung soll bis 2031 vollständig ersetzt werden

50 Millionen Euro für eine neue Agra-Brücke: Warum Leipzig weiter für einen Tunnel kämpft

Die stark geschädigte Agra-Brücke zwischen Leipzig und Markkleeberg wird ab 2027 abgerissen und neu gebaut. Rund 50 Millionen Euro soll der Ersatz kosten. Leipzig, Markkleeberg und weitere regionale Akteure halten dennoch an einer Tunnel- oder Troglösung fest. Der Freistaat lehnt diese wegen erheblich höherer Kosten und längerer Planung ab. Für täglich rund 30.000 Verkehrsteilnehmer beginnen damit Jahre voller Einschränkungen.

Leipzig

Kommunaler Großvermieter ändert seine Strategie in der Neustadt

Keine Abrissbirne bis 2029: Warum Hoyerswerda seine Plattenbauwohnungen plötzlich wieder braucht

Jahrzehntelang stand Hoyerswerda wie kaum eine andere ostdeutsche Stadt für Bevölkerungsschwund und den Abriss ganzer Wohnblöcke. Nun setzt die kommunale Wohnungsgesellschaft die Abrissbirne für mindestens drei Jahre aus. Der Leerstand ist auf 7,8 Prozent gesunken, rund 500 freie Wohnungen sollen im Bestand bleiben. Neue Fachkräfte, veränderte Wohnansprüche und hohe Neubaukosten zwingen die Stadt zum Umdenken.

Hoyerswerda

Kommunaler Großvermieter ändert seine Strategie in der Neustadt

Keine Abrissbirne bis 2029: Warum Hoyerswerda seine Plattenbauwohnungen plötzlich wieder braucht

Jahrzehntelang stand Hoyerswerda wie kaum eine andere ostdeutsche Stadt für Bevölkerungsschwund und den Abriss ganzer Wohnblöcke. Nun setzt die kommunale Wohnungsgesellschaft die Abrissbirne für mindestens drei Jahre aus. Der Leerstand ist auf 7,8 Prozent gesunken, rund 500 freie Wohnungen sollen im Bestand bleiben. Neue Fachkräfte, veränderte Wohnansprüche und hohe Neubaukosten zwingen die Stadt zum Umdenken.

Hoyerswerda

Neubau zwischen Alt- und Neustadt setzt auf Solarstrom, Infrarotheizung und feste Wohnkosten

Elf Millionen Euro für 32 Wohnungen: Helios-Quartier soll Hoyerswerdas Wohnungsmarkt verändern

An der Schwarzen Elster entsteht mit dem Helios-Quartier eines der ungewöhnlichsten Wohnprojekte Hoyerswerdas. Zwei Neubauten sollen 32 moderne Wohnungen, Photovoltaikanlagen, elektrische Heizungen und eine monatliche Pauschalmiete ohne klassische Nebenkostenabrechnung verbinden. Rund elf Millionen Euro investiert die Wohnungsgenossenschaft LebensRäume. Anfang 2028 sollen die ersten Bewohner einziehen.

Hoyerswerda

Westufer wird mit Mole, Aussichtspunkt und neuer Infrastruktur grundlegend umgebaut

29 Millionen Euro für den Scheibe-See: Hoyerswerdas Stadtstrand bleibt 2026 trotzdem geschlossen

Am Scheibe-See entsteht eines der größten Tourismusprojekte Hoyerswerdas. Rund 29 Millionen Euro sollen in Strand, Promenade, Mole, Bootsanleger, Funktionsgebäude und eine weithin sichtbare Landmarke fließen. Für Badegäste hat der Ausbau zunächst eine bittere Folge: Der Strand am Westufer bleibt während der gesamten Saison 2026 geschlossen. Frühestens 2027 soll aus dem ehemaligen Tagebausee ein vollwertiger Stadtsee werden.

Hoyerswerda

Energetische Modernisierung soll in fünf Bauabschnitten erfolgen

18,5 Millionen Euro für die Lausitzhalle: Hoyerswerdas Kulturhaus wird ab 2027 zur Großbaustelle

Nach jahrelanger Planung soll die umfassende Sanierung der Lausitzhalle 2027 beginnen. Mehr als 18,5 Millionen Euro stehen aus Strukturwandelmitteln bereit. In fünf Bauabschnitten sollen Gebäudehülle, Technik und Energieverbrauch verbessert werden. Gleichzeitig muss der Veranstaltungsbetrieb möglichst aufrechterhalten werden. Für Hoyerswerda geht es um weit mehr als ein Kulturgebäude: Die Lausitzhalle ist einer der wichtigsten öffentlichen Orte der Stadt.

Hoyerswerda

TU Dresden errichtet in der Lausitz eine europaweit besondere Versuchsanlage

86 Millionen Euro für Hoyerswerda: Wird Schwarzkollm zum Forschungszentrum der Mobilität?

Im Hoyerswerdaer Ortsteil Schwarzkollm entsteht für mehr als 86 Millionen Euro das Smart Mobility Lab der Technischen Universität Dresden. Ab Anfang 2027 sollen dort autonome Fahrzeuge, Drohnen und Agrarroboter unter kontrollierten Bedingungen erprobt werden. Mehr als 300 Arbeitsplätze werden in Aussicht gestellt. Für Hoyerswerda ist das Projekt eine große Chance – doch entscheidend ist, wie viel Wertschöpfung tatsächlich in der Stadt bleibt.

Hoyerswerda

Mehr als 200 Auftritte verwandeln die Europastadt in eine große Freilichtbühne

30 Jahre ViaThea: Warum Görlitz sein Straßentheaterfestival dringend braucht

Seit drei Jahrzehnten bringt ViaThea internationales Straßentheater nach Görlitz und Zgorzelec. Zur Jubiläumsausgabe vom 2. bis 4. Juli 2026 bespielten Künstler erneut Plätze, Parks und Straßen auf beiden Seiten der Neiße. Das Festival schafft Begegnung, belebt die Innenstadt und stärkt den Tourismus – bleibt aber auf Förderer, Helfer und ein offenes Publikum angewiesen.

Görlitz

Oberbürgermeister sucht Unterstützung im Bundestag und in der polnischen Botschaft

Görlitz macht Druck in Berlin: Warum die Bahnstrecke nach Dresden endlich elektrifiziert werden muss

Görlitz’ Oberbürgermeister Octavian Ursu hat am 7. Juli 2026 in Berlin für die Interessen der Grenzstadt geworben. Im Mittelpunkt stand erneut die seit Jahren geforderte Elektrifizierung der Bahnstrecke Görlitz–Dresden. Auch die Zusammenarbeit mit Polen und die Zukunft der Europastadt wurden angesprochen. Für Görlitz geht es dabei nicht um ein Prestigeprojekt, sondern um Erreichbarkeit, Wirtschaftskraft und die Anbindung einer ganzen Region.

Görlitz

Neue Entdeckerwelt verbindet Fortpflanzung, Familienleben und Artenschutz

„Wild Love Stories“ im Tierpark Görlitz: Neue Ausstellung erklärt das Liebesleben der Tiere

Wie flirten Tiere? Warum werden Kängurus scheinbar zweimal geboren? Und welche ungewöhnlichen Familienmodelle gibt es im Tierreich? Der Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec beantwortet diese Fragen seit Anfang Juli in seiner neuen Dauerausstellung „Wild Love Stories“. Das Thema ist ungewöhnlich und stellenweise ausdrücklich gekennzeichnet – soll aber wissenschaftliche Bildung, Humor und Artenschutz miteinander verbinden.

Görlitz

Jugendstil-Denkmal wird zum modernen Kongress- und Konzerthaus

Görlitzer Stadthalle soll 2029 wieder öffnen: Mehr als 50 Millionen Euro für das Jahrhundertprojekt

Nach mehr als 20 Jahren ohne regulären Betrieb wird die Görlitzer Stadthalle grundlegend saniert. Mehr als 50 Millionen Euro fließen in das historische Gebäude und einen modernen Anbau. Ab 2029 sollen wieder Konzerte, Tagungen und internationale Begegnungen stattfinden. Doch bis dahin bleiben Kosten, Zeitplan und die wirtschaftliche Nutzung entscheidende Herausforderungen.

Görlitz

Erinnerungswoche verbindet Familiengeschichten über Kontinente hinweg

143 Nachfahren kehren nach Görlitz zurück: Wie eine Stadt ihre jüdischen Familien wiederfindet

Zur dritten Jewish Remembrance Week kamen 143 Nachfahren ehemaliger Görlitzer Jüdinnen und Juden aus aller Welt in die Stadt ihrer Vorfahren. Neue Stolpersteine, Begegnungen, Ausstellungen und ein Dokumentarfilm machten sichtbar, wie stark jüdisches Leben Görlitz einst prägte. Die Gedenkwoche zeigt zugleich, dass Erinnerung mehr sein muss als ein jährliches Ritual.

Görlitz

Grenzüberschreitende Energieversorgung geht in die Bauphase

195-Millionen-Euro-Projekt verbindet Görlitz und Zgorzelec: Fernwärme soll Grenzen überwinden

Görlitz und Zgorzelec verbinden ihre Fernwärmenetze und wollen die Wärmeversorgung bis 2030 vollständig auf erneuerbare Energien umstellen. Das Projekt „United Heat“ kostet rund 195 Millionen Euro, umfasst etwa zwölf Kilometer neue Leitungen und soll jährlich bis zu 50.000 Tonnen Kohlendioxid einsparen. Für die Europastadt ist es eine historische Chance – aber auch ein finanzielles und technisches Großrisiko.

Görlitz

Millionenprojekt für einen barrierefreien Nahverkehr

Acht neue Straßenbahnen für Görlitz: Stadler soll Tatra-Wagen bis 2028 ablösen

Görlitz bestellt acht neue Niederflurstraßenbahnen vom Typ TINA bei Stadler. Die 30 Meter langen Fahrzeuge sollen bis 2028 geliefert werden und schrittweise die jahrzehntealten Tatra-Bahnen ersetzen. Für Fahrgäste bedeutet das mehr Barrierefreiheit und Komfort. Für die Stadt beginnt zugleich ein kostspieliger Umbau von Haltestellen, Gleisen und Betriebstechnik.

Görlitz

Flughafengesellschaft beendet jahrelangen Sanierungskurs

Flughafen Dresden vor Neustart: Sanierung früher abgeschlossen – kleineres Terminal wird geprüft

Die Mitteldeutsche Flughafen AG hat ihre wirtschaftliche Sanierung rund sechs Monate früher als geplant beendet. Nach Jahren mit hohen Verlusten meldete der Konzern für 2025 erstmals wieder einen Gewinn. Für den Flughafen Dresden beginnt damit eine neue Phase. Geprüft werden ein kleineres Terminal, effizientere Abläufe und neue wirtschaftliche Perspektiven – konkrete Investitionsentscheidungen stehen jedoch noch aus.

Dresden

Entscheidung über Dresdens wichtigste neue Brücke rückt näher

Bereits 14.000 Stimmen zur Carolabrücke: Dresdner können noch bis 19. Juli mitentscheiden

Das Interesse am Neubau der Carolabrücke ist groß. Bereits rund 14.000 Menschen haben sich an der Abstimmung über vier Entwürfe beteiligt. Noch bis zum 19. Juli können Einwohner, Pendler und Besucher ihre Einschätzung abgeben. Die endgültige Entscheidung trifft jedoch der Dresdner Stadtrat am 3. September 2026.

Dresden

Stadt sucht Unterstützer für mehr Grün

„Mein Baum für Chemnitz“: Bürger und Unternehmen können neue Stadtbäume finanzieren

Chemnitz ruft erneut zu Baumspenden auf. Mit der Aktion „Mein Baum für Chemnitz“ können Bürger, Familien, Vereine und Unternehmen die Pflanzung neuer Bäume im Stadtgebiet unterstützen. Am 14. Juli wird ein weiteres gespendetes Exemplar in der Johannisstraße vorgestellt. Die Kampagne soll Straßen und Plätze begrünen – angesichts trockener Sommer wird jedoch auch die dauerhafte Pflege immer wichtiger.

Chemnitz

Neuer Gesundheitsstandort in der Innenstadt

16 Fachrichtungen unter einem Dach: Neue Praxiswelt im Johanniskarree eröffnet

Mitten in der Chemnitzer Innenstadt ist ein neuer medizinischer Großstandort in den Regelbetrieb gegangen. Auf rund 10.000 Quadratmetern bündelt die Praxiswelt im Johanniskarree mehr als 16 Fachrichtungen, moderne Diagnostik, Therapieangebote und ambulante Operationen. Das Projekt soll Patienten kürzere Wege bieten und zugleich die Innenstadt beleben.

Chemnitz

Großbaustelle in Kappel beschlossen

Zwickauer Straße wird ab August grundhaft ausgebaut: 20 Monate Bauzeit für knapp 500 Meter

Der Chemnitzer Stadtrat hat den grundhaften Ausbau der Zwickauer Straße zwischen Schillstraße und Am Feldschlösschen beschlossen. Die wichtige Einfallstraße soll neue Fahrbahnen, Radstreifen, Gehwege, sichere Übergänge und 36 zusätzliche Bäume erhalten. Die Arbeiten sollen bereits im August beginnen und rund 20 Monate dauern. Für Anwohner, Händler und Pendler stehen damit erhebliche Einschränkungen bevor.

Chemnitz

Nächste Bauphase für das Chemnitzer Modell

Neue Gleise in der Theaterstraße: Chemnitzer Innenstadt bekommt ab August weitere Großbaustelle

Der Ausbau des Chemnitzer Modells erreicht den nächsten Abschnitt. Nach den Arbeiten an Falkeplatz und Mühlenstraße beginnt voraussichtlich ab August der Gleisbau in der Theaterstraße zwischen Brückenstraße und Hartmannstraße. Für Autofahrer, Busfahrgäste, Radfahrer und Anlieger bedeutet das neue Sperrungen und Umleitungen. Langfristig soll die Strecke Chemnitz ohne Umstieg mit Limbach-Oberfrohna verbinden.

Chemnitz

Neue Einwohnerzahlen für Chemnitz

Chemnitz verliert leicht an Bevölkerung – vor allem die Zahl der Geburten bricht ein

Zur Jahresmitte 2026 lebten 250.497 Menschen mit Hauptwohnsitz in Chemnitz. Das sind 356 weniger als ein Jahr zuvor. Besonders auffällig ist die sinkende Zahl der Geburten: Innerhalb eines Jahres kamen nur noch 1.534 Chemnitzer Kinder zur Welt. Ohne Zuzug würde die Stadt deutlich stärker schrumpfen. Die Entwicklung hat langfristige Folgen für Schulen, Arbeitsmarkt, Pflege und kommunale Finanzen.

Chemnitz

Chemnitz kürzt bei Bus und Bahn

Ab Dezember fahren Busse seltener: Diese Änderungen treffen Chemnitzer Fahrgäste

Chemnitz zieht beim Nahverkehr die Sparbremse. Ab dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2026 wird das Tagnetz früher beendet, mehrere Buslinien verlieren einzelne Fahrten und die Linie 83 fährt außerhalb der Schulzeiten nur noch stündlich. Insgesamt sollen die Maßnahmen 2,9 Millionen Euro einsparen. Besonders betroffen sind Schichtarbeiter, Einwohner äußerer Stadtteile und Fahrgäste in den Abendstunden.

Chemnitz