Mecklenburg-Vorpommern

CDU übernimmt Führung der Landeshauptstadt

Machtwechsel im Schweriner Rathaus: Was der neue Oberbürgermeister Sebastian Ehlers jetzt liefern muss

Sebastian Ehlers hat sein Amt als neuer Oberbürgermeister von Schwerin angetreten. Der gebürtige Schweriner übernimmt eine Stadt mit hohen Schulden, sozialen Gegensätzen und einer angeschlagenen Wirtschaftsbasis. Nun zählen keine Wahlkampfversprechen mehr: Schwerin braucht Ordnung, Investitionen und eine Verwaltung, die wieder für Bürger und Unternehmen arbeitet.

Schwerin

Industrie und Berufsschule ziehen an einem Strang

Schwerin bildet Fachkräfte für die Industrie selbst aus: Neue Hightech-Maschine wird zum Modell für den Osten

Eine neue vollelektrische Spritzgussmaschine bringt industrielle Produktion direkt in den Unterricht der Schweriner Berufsschule Technik. Das Medizintechnikunternehmen Ypsomed investiert gleichzeitig mehr als 500 Millionen Euro in seinen Standort. Die Kooperation zeigt, wie Ostdeutschland Fachkräfte sichern kann: mit moderner Ausbildung, starken Betrieben und beruflichen Perspektiven in der Heimat.

Schwerin

Streit um Artenschutz und Tierhaltung

Nach dem Tod von Giraffe Kato: Zoo Schwerin weist Peta-Forderung nach Ende der Haltung zurück

Nach dem Tod des jungen Giraffenbullen Kato fordert Peta das Ende der Giraffenhaltung im Zoo Schwerin. Der Zoo widerspricht entschieden und verweist auf seine moderne Anlage, engmaschige tiermedizinische Betreuung und internationale Artenschutzarbeit. Der tragische Verlust eines Tieres darf nicht zum Vorwand werden, eine wichtige ostdeutsche Einrichtung pauschal abzuwerten.

Schwerin

Landeshauptstadt unter wachsendem Finanzdruck

Schwerin erhält 12,5 Millionen Euro – doch steigende Sozialkosten reißen das nächste Haushaltsloch

Mecklenburg-Vorpommern unterstützt Schwerin mit rund 12,5 Millionen Euro. Neun Millionen Euro dienen der Haushaltskonsolidierung, weitere 3,49 Millionen sollen Investitionen ermöglichen. Dennoch bleibt die Finanzlage angespannt: Vor allem Sozial-, Jugendhilfe- und Personalkosten wachsen schneller als die Einnahmen. Die Stadt braucht nicht nur neue Hilfspakete, sondern eine dauerhafte Entlastung durch Bund und Land.

Schwerin

Comeback der ostdeutschen Werftindustrie

Milliardenauftrag für Rostock: Bis zu 1.000 neue Arbeitsplätze – jetzt muss die Wertschöpfung im Osten bleiben

In Rostock-Warnemünde soll eine riesige Konverterplattform für Windstrom aus der Nordsee entstehen. Der Auftrag könnte gemeinsam mit einem möglichen Folgeprojekt rund 2,5 Milliarden Euro umfassen und bis zu 1.000 Arbeitsplätze sichern. Für den Osten ist das eine historische Industriechance – sofern Produktion, Forschung und Gewinne tatsächlich in der Region bleiben.

Rostock

Gefährliche Altlasten in Nord- und Ostsee

Rostock wird nationales Zentrum gegen Weltkriegsmunition: Neue Bundesbehörde bringt Verantwortung und Chancen in den Osten

In Rostock nimmt das neue Bundeskompetenzzentrum zur Bergung von Weltkriegsmunition seine Arbeit auf. Rund 1,6 Millionen Tonnen Altmunition liegen in deutschen Meeresgebieten. Für die Hansestadt ist die Standortentscheidung eine große Chance – nun müssen daraus dauerhafte Arbeitsplätze, Forschung und maritime Wertschöpfung im Osten entstehen.

Rostock

Neuer Stadtteil an der Unterwarnow

WarnowQuartier in Rostock: Baustart für 1.000 neue Wohnungen

Nach jahrelanger Planung beginnt in Rostock die Erschließung des WarnowQuartiers. Auf einem 21 Hektar großen Areal sollen rund 1.000 Wohnungen, neue Arbeitsplätze und soziale Einrichtungen entstehen. Die ersten Bewohner werden allerdings voraussichtlich erst 2031 einziehen.

Rostock

Kommunale und genossenschaftliche Vermieter investieren in Neubau, energetische Sanierung und bezahlbares Wohnen

Millionenoffensive für Neubrandenburgs Wohnungsmarkt: Hunderte Wohnungen werden gebaut und modernisiert

Neubrandenburgs große Wohnungsunternehmen investieren 2026 kräftig in Neubau und Modernisierung. In der Oststadt entstehen neue geförderte Wohnungen, weitere Gebäude werden energetisch saniert, mit Balkonen ausgestattet oder altersgerechter umgebaut. Allein die Neuwoba plant Investitionen von rund 30 Millionen Euro. Doch hohe Baukosten, auslaufende Mietbindungen und der wachsende Bedarf an barrierearmen Wohnungen stellen die Stadt vor schwierige Entscheidungen.

Neubrandenburg

Nach rund 30 Jahren Betrieb muss die Sport- und Veranstaltungshalle grundlegend modernisiert werden

Bis zu 53 Millionen Euro für das Jahnsportforum: Neubrandenburgs größte Sporthalle droht sonst die Sperrung

Das Jahnsportforum ist Heimat des Spitzen- und Nachwuchssports, Austragungsort großer Wettkämpfe und eine der wichtigsten Veranstaltungshallen Mecklenburg-Vorpommerns. Doch Brandschutz, Technik und Gebäudeteile sind sanierungsbedürftig. Je nach Projektumfang werden Kosten von rund 44 bis 53 Millionen Euro genannt. Ohne rechtzeitige Modernisierung könnte der Halle langfristig sogar eine Sperrung drohen.

Neubrandenburg

Straßen, Gehwege und Leitungen werden erneuert – weiterer Bauabschnitt erst nach geplanten Neubauten

Neue Großbaustelle in Neubrandenburgs Innenstadt: Poststraße bleibt jahrelang im Umbau

Seit März 2026 werden die Poststraße und Teile der Markgrafenstraße in Neubrandenburg grundlegend erneuert. Neben Fahrbahn und Gehwegen betrifft das Projekt auch unterirdische Leitungen und die künftige Bebauung des Quartiers. Der zweite Bauabschnitt soll deshalb voraussichtlich erst ab 2029 folgen. Für Händler, Anwohner und Besucher bedeutet das eine lange Phase zwischen Baustelle, Hochbau und weiterer Straßensanierung.

Neubrandenburg

Industriebetriebe zeigen ihre Stärke – hohe Kosten, Bürokratie und fehlende Fachkräfte bremsen die Unternehmen

Fast 50.000 Arbeitsplätze – doch Neubrandenburgs Wirtschaft blickt pessimistisch in die Zukunft

Neubrandenburg ist das wirtschaftliche Zentrum der Mecklenburgischen Seenplatte. Rund 3.700 Unternehmen bieten in der Stadt fast 50.000 Arbeitsplätze. Moderne Maschinenbauer, Fahrzeugausrüster, Lebensmitteltechniker und Logistikunternehmen verkaufen ihre Produkte weit über Mecklenburg-Vorpommern hinaus. Trotzdem hat sich die Stimmung in der regionalen Wirtschaft im Frühjahr 2026 verschlechtert. Energiepreise, Bürokratie, schwache Nachfrage und Fachkräftemangel gefährden Investitionen und Wachstu

Neubrandenburg

Mehr Grün, bessere Umstiege und ein würdiger Eingang zur Vier-Tore-Stadt

Neubrandenburg baut sein neues Stadttor: Bahnhofsvorplatz soll bis 2028 komplett umgestaltet werden

Der Bahnhofsvorplatz gehört zu den wichtigsten, aber bislang wenig einladenden Orten Neubrandenburgs. Zwischen 2026 und 2028 soll das Areal grundlegend umgestaltet werden. Geplant sind klarere Wege, mehr Aufenthaltsqualität, zusätzliche Begrünung sowie bessere Verbindungen zwischen Bahn, Bus, Fahrrad und Innenstadt. Das Projekt kann Neubrandenburgs nördliches Stadtzentrum deutlich aufwerten – vorausgesetzt, Finanzierung und Zeitplan halten.

Neubrandenburg

30 Millionen Euro für neue Notaufnahme: Neubrandenburg baut seine medizinische Schaltzentrale aus

30 Millionen Euro für neue Notaufnahme: Neubrandenburg baut seine medizinische Schaltzentrale aus

Nach jahrelanger Vorbereitung beginnt am Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum Neubrandenburg der Ausbau der Zentralen Notaufnahme. Das Land Mecklenburg-Vorpommern stellt dafür 30 Millionen Euro bereit. Das Projekt soll Patientenströme besser ordnen, Diagnostik beschleunigen und die Versorgung schwer erkrankter Menschen verbessern. Für Neubrandenburg geht es dabei um weit mehr als einen Klinikumbau: Das Haus ist das wichtigste medizinische Zentrum einer großflächigen ländlichen Region.

Neubrandenburg

Bürokratieabbau in Mecklenburg-Vorpommern

Genehmigt durch Schweigen? Warum die Wirtschaft das neue Entlastungsgesetz für eine Mogelpackung hält

Mecklenburg-Vorpommern verspricht Unternehmen schnellere Verfahren, weniger Papier und eine modernere Verwaltung. Kern des neuen Bürokratieentlastungsgesetzes sollte die sogenannte Genehmigungsfiktion sein: Entscheidet eine Behörde nicht rechtzeitig, gilt ein Antrag in geeigneten Fällen automatisch als genehmigt. Doch Wirtschaftsverbände kritisieren, dass ausgerechnet wichtige Investitionsbereiche weitgehend ausgenommen bleiben. Der Streit zeigt, warum Bürokratieabbau in Deutschland regelmäßig a

Schwerin

Neue Hoffnung für Mecklenburg-Vorpommerns Schiffbau

Kanada setzt auf TKMS: Wird Wismar wieder zu einem der wichtigsten Werftstandorte Deutschlands?

Kanada hat TKMS als bevorzugten Anbieter für den Bau von bis zu zwölf neuen U-Booten ausgewählt. Die Boote sollen auch in Wismar gefertigt werden. Für die traditionsreiche Werftenstadt könnte das Großprojekt langfristig mehr als 1.000 zusätzliche Arbeitsplätze und volle Auftragsbücher bedeuten. Doch ein endgültiger Vertrag steht noch aus – und der wirtschaftliche Erfolg hängt davon ab, wie viel Wertschöpfung tatsächlich in Mecklenburg-Vorpommern bleibt.

Mecklenburg-Vorpommern

Besucherrekord in Mecklenburg-Vorpommern

210.000 Gäste bei Airbeat One: Wie ein kleines Städtchen zum Kulturzentrum Europas wird

Neustadt-Glewe hat fünf Tage lang im Takt elektronischer Musik gelebt. Nach Angaben der Veranstalter kamen 210.000 Gäste zum Airbeat-One-Festival – so viele wie nie zuvor. Rund 350 Künstler bespielten zehn Bühnen. Für Mecklenburg-Vorpommern ist das Festival längst mehr als eine riesige Party: Es ist ein Wirtschaftsfaktor, ein internationales Aushängeschild und ein Beispiel dafür, was Kultur im ländlichen Raum leisten kann.

Mecklenburg-Vorpommern

Verkehr und Infrastruktur in Rostock

Rostock wird zur Großbaustelle: Sperrungen treffen Innenstadt, Warnemünde und den Osten der Stadt

Ab Montag beginnen in Rostock mehrere große Bauvorhaben gleichzeitig. Die Neubrandenburger Straße bleibt voraussichtlich bis Juni 2028 gesperrt, am Werftdreieck wird das Straßenbahnnetz geteilt und auch in Warnemünde sowie rund um den Holbeinplatz kommt es zu Einschränkungen. Die Investitionen sind notwendig – doch für Pendler, Anwohner und Gewerbetreibende beginnt eine harte Geduldsprobe.

Rostock

Gefahr auf dem Grund der Ostsee

Rostock wird Zentrum der Munitionsbergung: Beginnt jetzt die große Räumung der Ostsee?

Auf dem Grund von Nord- und Ostsee liegen schätzungsweise 1,6 Millionen Tonnen Kriegsmunition. Rostock soll nun zum zentralen Standort für die Bergung dieser gefährlichen Altlasten werden. Der Bund stellt langfristig jährlich 50 Millionen Euro bereit und plant eine schwimmende Entsorgungsplattform. Für Rostock, Warnemünde, Rügen, Usedom und die gesamte Küstenregion geht es um Umweltschutz, Fischerei, Tourismus und neue Arbeitsplätze.

Rostock