Brandenburg

Brand auf ehemaligem Truppenübungsplatz weitgehend unter Kontrolle

Schon wieder Feuer bei Jüterbog: Alte Munition macht jeden Waldbrand zum unkalkulierbaren Risiko

Auf dem munitionsbelasteten Gelände Jüterbog-West hat erneut der Wald gebrannt. Rund 2,4 Hektar waren betroffen, Anwohner wurden wegen des Rauchs gewarnt. Die Feuerwehr konnte das Feuer nur von sicheren Wegen aus eindämmen. Nach Großbränden im Mai 2026 und im Jahr 2023 stellt sich erneut die Frage, wie Brandenburg seine Einsatzkräfte auf den militärischen Altlasten schützen kann.

Brandenburg

Brandenburg an der Havel, Dahme-Spreewald und Elbe-Elster besonders gefährdet

Hochwasser-Check warnt Brandenburg: Drei Regionen tragen ein besonders hohes Überschwemmungsrisiko

Brandenburg leidet im Sommer 2026 unter Trockenheit und niedrigen Flusspegeln. Ein neuer Hochwasser-Check warnt dennoch vor erheblichen Überschwemmungsgefahren. Besonders hoch ist das Risiko in Brandenburg an der Havel sowie in den Landkreisen Dahme-Spreewald und Elbe-Elster. Deiche und Schutzmauern bleiben wichtig – doch sie allein reichen nicht aus.

Brandenburg an der Havel

Nach zwölf Jahren wieder zweitklassig

Energie Cottbus ist zurück: Warum der Zweitliga-Aufstieg ein Sieg für die gesamte Lausitz ist

Energie Cottbus kehrt nach zwölf Jahren in die 2. Bundesliga zurück. Der Aufstieg ist weit mehr als ein sportlicher Erfolg: Er stärkt das Selbstbewusstsein der Lausitz, bringt überregionale Aufmerksamkeit und kann neue wirtschaftliche Impulse setzen. Nun muss der Verein beweisen, dass ostdeutsche Leidenschaft auch gegen finanzstärkere Konkurrenten bestehen kann.

Cottbus

Geplanter Campus in Waldstadt Süd und neues Schulzentrum in Golm sollen nicht mehr gebaut werden

Potsdam streicht zwei große Schulneubauten: Sinkende Schülerzahlen verändern die Stadtplanung

Potsdam vollzieht eine überraschende Kehrtwende in der Schulplanung. Der lange vorbereitete Schulcampus in Waldstadt Süd und ein weiteres Schulzentrum in Golm werden nach aktuellen Prognosen nicht mehr benötigt. Die Stadt verweist auf künftig sinkende Schülerzahlen und die angespannte Haushaltslage. Damit entfallen zwei kostspielige Neubauvorhaben – doch Eltern und Stadtteile brauchen Klarheit, ob die vorhandenen Schulen den Bedarf tatsächlich dauerhaft auffangen können.

Potsdam

700.000 Euro für neue Fahrbahn und Radstreifen – zugleich fallen Parkplätze weg

Potsdams Baustellensommer beginnt: Großbeerenstraße wird sechs Wochen zum Nadelöhr

Seit dem 13. Juli wird die Großbeerenstraße zwischen Friesenstraße und Horstweg grundlegend instand gesetzt. Sechs Wochen lang gelten Einbahnstraßenregelungen, Busumleitungen und eingeschränkte Grundstückszufahrten. Potsdam nutzt die Sommerferien bewusst für zahlreiche parallele Verkehrsprojekte. Doch ausgerechnet Straßenbahnfahrgäste sollen teilweise auf Busse ausweichen, die selbst im Baustellenverkehr stehen.

Potsdam

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50 Jahre KarLi: Warum Potsdams traditionsreichstes Fußballstadion mehr als nur Nostalgie braucht

Seit dem 10. Juli 1976 gehört das Karl-Liebknecht-Stadion fest zu Babelsberg. DDR-Länderspiele, Aufstiege, Europapokalnächte und die großen Erfolge von Turbine Potsdam haben das „KarLi“ weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt gemacht. Zum 50. Geburtstag feierte der SV Babelsberg 03 mit dem FC St. Pauli. Doch das Jubiläum wirft auch eine Zukunftsfrage auf: Wie lässt sich das besondere Kiezstadion modernisieren, ohne seinen Charakter zu verlieren?

Potsdam

Brandenburgs erste kommunale Abgabe auf To-go-Verpackungen wird um drei Monate verschoben

50 Cent für den Einwegbecher: Potsdams Verpackungssteuer startet nach heftigem Protest erst im Oktober

Potsdam führt zum 1. Oktober 2026 eine Verpackungssteuer auf Einwegbecher, Schalen, Teller und Besteck ein. Ursprünglich sollte die Abgabe bereits im Juli starten. Nach massiver Kritik aus Gastronomie, Handwerk und Wirtschaft gewährte die Stadt drei Monate Aufschub. Einwegverpackungen werden dadurch deutlich teurer – gleichzeitig soll ein stadtweites Mehrwegsystem aufgebaut werden.

Potsdam

Stadtverordnete sichern rund 200 Kunstschaffenden eine letzte Frist – langfristiger Erhalt bleibt ausgeschlossen

Rechenzentrum darf bis 2033 bleiben: Potsdams Kulturkompromiss verschiebt den Abriss nur um sieben Jahre

Das Potsdamer Rechenzentrum darf als Kunst- und Kreativhaus bis zum 31. Juli 2033 weitergenutzt werden. Damit ist die unmittelbar drohende Schließung zunächst abgewendet. Der politische Kompromiss löst den Grundkonflikt jedoch nicht: Die städtischen Sanierungsziele sehen weiterhin den Rückbau des DDR-Gebäudes und die Anlage eines Stadtplatzes neben dem rekonstruierten Turm der Garnisonkirche vor. Für die Kunstschaffenden beginnt damit ein siebenjähriger Wettlauf um eine dauerhafte Zukunft.

Potsdam

Neue Zeitplanung verschiebt den vollständigen Ausbau der Tramlinie 96 bis Mitte 2035

Straßenbahn nach Krampnitz kommt Jahre später: Potsdams neuer Stadtteil wächst schneller als sein Nahverkehr

Potsdam baut in Krampnitz einen neuen Stadtteil mit Wohnungen, Schulen und Arbeitsplätzen. Die versprochene Straßenbahnanbindung lässt jedoch deutlich länger auf sich warten. Der zweigleisige Ausbau bis zum Campus Jungfernsee soll erst 2030 fertig werden, Krampnitz-West 2032 erreicht sein und die Endstation an der Schule Fahrland Mitte 2035 folgen. Bis dahin muss ein leistungsfähiges Bussystem verhindern, dass der wachsende Norden im Autoverkehr erstickt.

Potsdam

Stadt und ProPotsdam verschärfen Mieterschutz und versprechen zusätzlichen kommunalen Wohnungsbau

1.000 neue Wohnungen und strengere Mietenbremse: Kann Potsdams Wohnungsplan den Preisanstieg stoppen?

Potsdam reagiert auf steigende Mieten und einen der angespanntesten Wohnungsmärkte Brandenburgs. Mit dem „Potsdam-Plan 3000+“ soll die kommunale ProPotsdam mehr als 1.000 zusätzliche Wohnungen bauen. Jede zweite davon soll eine Mietpreis- und Belegungsbindung erhalten. Gleichzeitig werden Mieterhöhungen im Bestand stärker begrenzt. Der Plan ist ehrgeizig – doch bis 2032 entstehen im Durchschnitt kaum 170 Wohnungen pro Jahr.

Potsdam

Personalmangel beschleunigt das Aus für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am St. Josefs-Krankenhaus

Geburtsstation plötzlich geschlossen: Potsdam verliert seinen zweiten Kreißsaal

Nicht erst zum 1. August, sondern bereits seit dem 10. Juli 2026 bietet das St. Josefs-Krankenhaus in Potsdam keine Geburtshilfe und Gynäkologie mehr an. Als Grund nennt die Klinik akuten Personalmangel, der eine sichere Versorgung unmöglich mache. Damit bleibt in der wachsenden Landeshauptstadt nur noch der Kreißsaal des Klinikums Ernst von Bergmann. Auch die einzige Babyklappe Brandenburgs wurde geschlossen.

Potsdam

Kommunen und Wirtschaft fordern verlässlichen Bahnverkehr

RE1 vor der Zerreißprobe: Frankfurt (Oder) warnt vor neuer Abkopplung von Berlin

Die neunmonatige Vollsperrung der RE1-Strecke zwischen Berlin und Frankfurt (Oder) ist zwar vom Tisch. Entwarnung gibt es trotzdem nicht. Für die Generalsanierung ab 2029 prüft die Deutsche Bahn weiterhin umfangreiche Sperrpausen. Frankfurt (Oder), Eisenhüttenstadt, die Viadrina, das Klinikum und die Wirtschaft warnen vor monatelangen Belastungen für zehntausende Pendler.

Frankfurt (Oder)

Vertrauenskrise im Frankfurter Rathaus

Wahlkampfspende bringt Frankfurts Oberbürgermeister in Bedrängnis: Reicht die Entschuldigung von Axel Strasser?

Frankfurts Oberbürgermeister Axel Strasser erhielt im Wahlkampf 3.000 Euro vom Energieunternehmen Enertrag, machte die Unterstützung aber erst Monate später öffentlich. Brisant ist die Spende, weil sich Strasser nach seiner Wahl für ein Enertrag-Projekt bei Güldendorf einsetzte. Der parteilose Rathauschef hat sich inzwischen entschuldigt und will die Summe spenden. Die politische Debatte über Transparenz und mögliche Interessenkonflikte ist damit jedoch nicht beendet.

Frankfurt (Oder)

Land Brandenburg beteiligt sich an Millionenlücke

Keine Rechnung nach dem Notruf: Frankfurt (Oder) stoppt Gebühren für Rettungsdienst-Einsätze

Wer in Frankfurt (Oder) einen Rettungswagen ruft, soll auch künftig keine Rechnung erhalten, nur weil die Krankenkasse den Einsatz nicht vollständig bezahlt. Eine neue Einigung zwischen dem Land Brandenburg und den Kommunen soll die Finanzierung sogenannter Fehlfahrten zunächst für zwei Jahre absichern. Für Patienten ist das eine wichtige Entlastung – das grundlegende Finanzierungsproblem bleibt jedoch ungelöst.

Frankfurt (Oder)

Bürger sollen konkrete Problemstellen benennen

Wie barrierefrei ist Frankfurt (Oder)? Stadt sucht Hindernisse auf Straßen, in Gebäuden und im Internet

Zu hohe Bordsteine, fehlende Aufzüge, schlecht lesbare Internetseiten oder unverständliche Behördeninformationen: Frankfurt (Oder) will wissen, wo Menschen im Alltag auf Barrieren stoßen. Noch bis zum 22. Juli können Bürger ihre Erfahrungen in einer städtischen Befragung schildern. Die Ergebnisse sollen in einen neuen Maßnahmenplan einfließen – entscheidend wird jedoch sein, ob aus den Hinweisen anschließend konkrete Verbesserungen entstehen.

Frankfurt (Oder)

Gewalttätiger Zwischenfall in einem Frankfurter Supermarkt

Ladendieb beißt Detektiv in Frankfurt (Oder): Wenn aus 40 Euro Beute plötzlich Gewalt wird

Ein mutmaßlicher Ladendieb soll in einem Supermarkt an der Heilbronner Straße Waren im Wert von rund 40 Euro entwendet haben. Als Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes ihn aufhalten wollten, biss der 23-Jährige einem Detektiv in den Handrücken. Der Fall zeigt, welchen Risiken Beschäftigte im Einzelhandel bei alltäglichen Diebstählen ausgesetzt sind.

Frankfurt (Oder)

Großes Stadtfest zwischen Frankfurt und Słubice

Mehr als 100.000 Besucher beim „Bunten Hering“: Was das Stadtfest Frankfurt (Oder) wirklich bringt

Mehr als 100.000 Menschen feierten drei Tage lang beim HanseStadtFest „Bunter Hering“ in Frankfurt (Oder). Konzerte, Kirmes, Gastronomie und deutsch-polnische Begegnungen füllten die Innenstadt. Nach dem erfolgreichen Wochenende bleibt jedoch die entscheidende Frage: Wie viel von der Aufmerksamkeit und den Einnahmen bleibt dauerhaft in der Stadt?

Frankfurt (Oder)

Wirtschaftsstandort an der deutsch-polnischen Grenze wächst

Neue Logistikhalle für Frankfurt (Oder): Alcaro baut Standort an der A12 weiter aus

Alcaro plant im Güterverkehrszentrum Süd eine dritte Logistikhalle mit rund 20.000 Quadratmetern Fläche. Der Bauantrag wurde am 10. Juli eingereicht, der Baustart könnte Ende 2026 oder Anfang 2027 erfolgen. Parallel entstehen in einer bereits vermieteten Halle bis zu 800 Arbeitsplätze. Für Frankfurt (Oder) ist das eine große wirtschaftliche Chance – doch die Stadt muss darauf achten, dass aus riesigen Hallen auch dauerhaft gute Beschäftigung und zusätzliche Wertschöpfung entstehen.

Frankfurt (Oder)

Cottbus rüstet sich für die 2. Bundesliga

Energie hält seinen Torjäger: Engelhardt-Verlängerung wird zum Signal für die ganze Lausitz

Nach zwölf Jahren ist Energie Cottbus zurück in der 2. Bundesliga. Nun treibt der Verein die Vorbereitung auf die neue Spielzeit voran: Torjäger Erik Engelhardt hat langfristig verlängert, Leonardo Bittencourt und Lucas Copado kehren zurück und mit Steffen Ziesche wird erstmals ein eigener Teammanager eingesetzt. Der Aufsteiger will seine Identität bewahren – muss seinen Kader aber noch gezielt verstärken.

Cottbus

Schwerpunktkontrolle vor Kindertagesstätten

Mit 64 km/h durch die Tempo-30-Zone: Cottbus zieht Bilanz nach Kita-Blitzaktion

Bei einer einwöchigen Schwerpunktkontrolle vor Cottbuser Kindertagesstätten hat die Stadt 14.295 Fahrzeuge gemessen. 657 Fahrer waren zu schnell. Der gravierendste Fall: 64 km/h in einer Tempo-30-Zone vor einer Kita in der Ewald-Haase-Straße. Dem Fahrer drohen ein hohes Bußgeld, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot.

Cottbus

Endspurt beim größten Bahnwerk der Deutschen Bahn

Erste ICE-4-Züge sollen im Februar 2027 in neue Cottbuser Werkshalle rollen

Das neue ICE-Instandhaltungswerk in Cottbus erreicht die entscheidende Bauphase. Die mehr als 500 Meter lange zweite Werkshalle soll Ende 2026 baulich fertiggestellt werden. Im Februar 2027 ist die Einfahrt des ersten ICE 4 vorgesehen. Bei voller Auslastung will die Deutsche Bahn am Standort 1.200 zusätzliche Industrie- und Ausbildungsplätze schaffen.

Cottbus

Stadt fördert zusätzliche Arztstellen und moderne Praxistechnik

Mehr Ärzte für Cottbus: Kommunales Förderprogramm zeigt erste Wirkung

Cottbus unterstützt Arztpraxen inzwischen mit einem eigenen Förderprogramm. In einem medizinischen Versorgungszentrum entstehen dadurch zwei zusätzliche Arztstellen, eine chirurgische Fachpraxis konnte moderne Geräte anschaffen. Die Stadt will damit dem Ärztemangel entgegenwirken und die ambulante Versorgung stabilisieren. Entscheidend wird sein, ob aus einzelnen Förderfällen dauerhaft mehr Termine für Patienten entstehen.

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