Lokales aus Hoyerswerda

Kommunaler Großvermieter ändert seine Strategie in der Neustadt

Keine Abrissbirne bis 2029: Warum Hoyerswerda seine Plattenbauwohnungen plötzlich wieder braucht

Jahrzehntelang stand Hoyerswerda wie kaum eine andere ostdeutsche Stadt für Bevölkerungsschwund und den Abriss ganzer Wohnblöcke. Nun setzt die kommunale Wohnungsgesellschaft die Abrissbirne für mindestens drei Jahre aus. Der Leerstand ist auf 7,8 Prozent gesunken, rund 500 freie Wohnungen sollen im Bestand bleiben. Neue Fachkräfte, veränderte Wohnansprüche und hohe Neubaukosten zwingen die Stadt zum Umdenken.

Hoyerswerda

Neubau zwischen Alt- und Neustadt setzt auf Solarstrom, Infrarotheizung und feste Wohnkosten

Elf Millionen Euro für 32 Wohnungen: Helios-Quartier soll Hoyerswerdas Wohnungsmarkt verändern

An der Schwarzen Elster entsteht mit dem Helios-Quartier eines der ungewöhnlichsten Wohnprojekte Hoyerswerdas. Zwei Neubauten sollen 32 moderne Wohnungen, Photovoltaikanlagen, elektrische Heizungen und eine monatliche Pauschalmiete ohne klassische Nebenkostenabrechnung verbinden. Rund elf Millionen Euro investiert die Wohnungsgenossenschaft LebensRäume. Anfang 2028 sollen die ersten Bewohner einziehen.

Hoyerswerda

Westufer wird mit Mole, Aussichtspunkt und neuer Infrastruktur grundlegend umgebaut

29 Millionen Euro für den Scheibe-See: Hoyerswerdas Stadtstrand bleibt 2026 trotzdem geschlossen

Am Scheibe-See entsteht eines der größten Tourismusprojekte Hoyerswerdas. Rund 29 Millionen Euro sollen in Strand, Promenade, Mole, Bootsanleger, Funktionsgebäude und eine weithin sichtbare Landmarke fließen. Für Badegäste hat der Ausbau zunächst eine bittere Folge: Der Strand am Westufer bleibt während der gesamten Saison 2026 geschlossen. Frühestens 2027 soll aus dem ehemaligen Tagebausee ein vollwertiger Stadtsee werden.

Hoyerswerda

Energetische Modernisierung soll in fünf Bauabschnitten erfolgen

18,5 Millionen Euro für die Lausitzhalle: Hoyerswerdas Kulturhaus wird ab 2027 zur Großbaustelle

Nach jahrelanger Planung soll die umfassende Sanierung der Lausitzhalle 2027 beginnen. Mehr als 18,5 Millionen Euro stehen aus Strukturwandelmitteln bereit. In fünf Bauabschnitten sollen Gebäudehülle, Technik und Energieverbrauch verbessert werden. Gleichzeitig muss der Veranstaltungsbetrieb möglichst aufrechterhalten werden. Für Hoyerswerda geht es um weit mehr als ein Kulturgebäude: Die Lausitzhalle ist einer der wichtigsten öffentlichen Orte der Stadt.

Hoyerswerda

Kultur und Identität in der Lausitz

Zuse-Museum vor dem Aus: Verliert Hoyerswerda ein Stück seiner Identität?

Das ZCOM Zuse-Computer-Museum in Hoyerswerda soll zum 1. September für den regulären Besucherverkehr schließen. Ab 2027 fehlen rund 300.000 Euro, wichtige Geldgeber ziehen sich zurück. Ausgerechnet die Stadt, die sich mit dem Namen des Computerpioniers Konrad Zuse schmückt, droht damit eines ihrer bedeutendsten Museen zu verlieren. Eine mögliche Großspende aus der Schweiz gibt noch Hoffnung.

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